{"id":1785,"date":"2020-03-09T19:46:39","date_gmt":"2020-03-09T18:46:39","guid":{"rendered":"http:\/\/liremarx.noblogs.org\/?p=1785"},"modified":"2020-03-14T19:51:39","modified_gmt":"2020-03-14T18:51:39","slug":"die-entstehungs-uberlieferungs-und-editionsgeschichte-der-okonomischen-manuskripte-und-des-kapital-von-rolf-hecker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/?p=1785","title":{"rendered":"Die Entstehungs-, \u00dcberlieferungs- und Editionsgeschichte  der \u00f6konomischen Manuskripte und des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb  von Rolf Hecker"},"content":{"rendered":"<dl>\n<dd><b><span style=\"font-family: Arial;font-size: large\"><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/poloek\/3-04.gif\" width=\"311\" height=\"431\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/span>Die Entstehungs-, \u00dcberlieferungs- und Editionsgeschichte<\/span><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\"><br \/>\nder \u00f6konomischen Manuskripte und des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb<\/span><span style=\"font-family: Arial;font-size: large\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\"><br \/>\n<\/span><\/b><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\"><i>von Rolf Hecker<\/i><\/span><\/dd>\n<\/dl>\n<p><!--more--><\/p>\n<dl>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"555\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<colgroup>\n<col width=\"545\" \/><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"545\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\"><b>I. Marx\u2019 Arbeit am \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">Der\u00a0<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/Marx\/Marx01.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">erste Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb<\/a>\u00a0erschien 1867. Seiner Ver\u00f6ffentlichung durch Karl Marx ging ein langer Studien- und Ausarbeitungsproze\u00df voraus. Als erste \u00ab\u00a0\u00f6konomische\u00a0\u00bb Arbeit werden allgemein die \u00ab\u00a0\u00d6konomisch-philosophischen Manuskripte von 1844\u00a0\u00bb (MEGA<\/span><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">2<\/span><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">; I\/2) angesehen. In seiner Auseinandersetzung mit Pierre-Joseph Proudhon in \u00ab\u00a0Mis\u00e8re de la Philosophie\u00a0\u00bb (1847) n\u00e4herte sich Marx in seinen werttheoretischen Auffassungen David Ricardo an. Die Artikelserie \u00ab\u00a0Lohnarbeit und Kapital\u00a0\u00bb, ver\u00f6ffentlicht in der \u00ab\u00a0Neuen Rheinischen Zeitung\u00a0\u00bb im April 1849, gibt eine politische Erkl\u00e4rung der \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnisse des Kapitalismus, wie sie zuvor gemeinsam mit Friedrich Engels im\u00a0<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/Marx\/manifest.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00ab\u00a0Manifest der Kommunistischen Partei\u00a0\u00bb<\/a>\u00a0(1848) formuliert worden war.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Nach seiner erzwungenen Emigration aus Deutschland nach London begann Marx erneut mit intensiven \u00f6konomischen Studien. Er exzerpierte in der British Library u.a. die wichtigsten Schriften von John Stuart Mill, John Fullarton, Thomas Tooke, Robert Torrens, James Taylor, David Ricardo, Adam Smith, Thomas Robert Malthus. Bereits im Februar 1851 fertigte er eine kurze Zusammenfassung der studierten Literatur unter dem Titel: \u00ab\u00a0Bullion. Das vollendete Geldsystem\u00a0\u00bb (MEGA<sup>2<\/sup>; IV\/8) an. Die 24 Londoner Hefte (MEGA<sup>2<\/sup>; IV\/7-11) aus den Jahren 1850 bis 1853 dokumentieren, wie Marx sich umfassend und kritisch durch \u00ab\u00a0das ungeheure Material f\u00fcr Geschichte der politischen Oekonomie\u00a0\u00bb durcharbeitete, wie er r\u00fcckblickend im Vorwort zu seiner Schrift \u00ab\u00a0Zur Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb feststellte (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/2, 102). In der abschlie\u00dfenden (bisher unver\u00f6ffentlichten) Zusammenstellung \u00ab\u00a0Geldwesen, Kredit, Krisen\u00a0\u00bb kommt er den Funktionsmechanismen des sich entwickelnden kapitalistischen Geldmarktes auf die Spur.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Als 1857 die erste Weltwirtschaftskrise des Kapitalismus ausbrach, arbeitete Marx daran, das Ganze seiner \u00d6konomie zu Papier zu bringen, bevor nach seinen Erwartungen, die sich auf einer Analyse der b\u00fcrgerlichen Revolutionen von 1848\/49 in Deutschland und Frankreich gr\u00fcndeten, die proletarische Revolution ausbr\u00e4che. So entstand das Manuskript von 1857\/58, ein erster Entwurf des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb, der bei seiner Erstver\u00f6ffentlichung (1939\/41) redaktionell als \u00ab\u00a0Grundrisse der Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb bezeichnet wurde. Neben einer \u00ab\u00a0Einleitung\u00a0\u00bb, in der wichtige Grunds\u00e4tze der \u00ab\u00a0Methode der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb und des Verh\u00e4ltnisses von Produktion, Konsumtion, Distribution und Zirkulation er\u00f6rtert werden, gliedert sich das Manuskript in das \u00ab\u00a0Kapitel vom Geld\u00a0\u00bb und das \u00ab\u00a0Kapitel vom Kapital\u00a0\u00bb (MEW 13, 42; MEGA<sup>2<\/sup>; II\/1). Gleichzeitig legte sich Marx drei Hefte an, in denen er thematisch geordnet die B\u00f6rsendaten aus dem Verlauf der Krise in den einzelnen L\u00e4ndern auswertete (geplant MEGA<sup>2<\/sup>; IV\/14). Die f\u00fcr die \u00ab\u00a0New York Daily Tribune\u00a0\u00bb parallel verfa\u00dften Artikel \u00fcber die wirtschaftliche Entwicklung und die Finanzpolitik widerspiegeln eine neue Literaturgattung: die Konjunkturdatenanalyse (MEW 12). Der Geldmarkt und die Krisen besch\u00e4ftigten Marx erneut Ende der 60er Jahre.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">Mitte 1857 skizziert Marx in seiner\u00a0<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/Marx\/mega.htm#Die%20Methode%20der%20politischen%20Oekonomie%20(MEGA%20II.1.1,%20S.%2035%20-%2043)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00ab\u00a0Einleitung\u00a0\u00bb (zu den Grundrissen der Kritik der politischen \u00d6konomie)<\/a>\u00a0die Struktur seines geplanten Werkes (MEGA<\/span><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">2<\/span><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">; II\/1.1,<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/Marx\/mega.htm#43]%20Die%20Eintheilung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00a043<\/a>), die er am 22. Februar 1858 zu einem 6-B\u00fccher-Plan erweitert: Kapital, Grundeigentum, Lohnarbeit, Staat, Ausw\u00e4rtiger Handel, Weltmarkt (Brief an Ferdinand Lassalle, MEW 29, 551). Der erste Band sollte nach den \u00ab\u00a0short outlines\u00a0\u00bb (Brief an Engels vom 2. April 1858, MEW 29, 312) die Abschnitte \u00fcber das Kapital im Allgemeinen, die Konkurrenz, den Kredit und das Aktienkapital beinhalten. Zugleich entstand die Idee, das erste Kapitel \u00ab\u00a0Das Kapital im Allgemeinen\u00a0\u00bb als Folge zwanglos erscheinender Hefte herauszugeben. 1859 erschien das erste Heft \u00ab\u00a0Zur Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb (MEW 13, MEGA<\/span><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">2<\/span><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">; II\/2) mit den Kapiteln\u00a0<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/Marx\/mega.htm#Zur%20Kritik%20der%20politischen%20\u00d6konomie%20[1859]:%20Die%20Waare\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00ab\u00a0Die Ware\u00a0\u00bb<\/a>\u00a0und \u00ab\u00a0Das Geld oder die einfache Zirkulation\u00a0\u00bb. Die Arbeit an diesem Werk, aber auch die historische Situation trugen dazu bei, da\u00df sich Marx langsam von den Vorstellungen eines engen Zusammenhangs zwischen kapitalistischer Krise und proletarischer Revolution l\u00f6ste.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">In seinen weiteren Studien orientierte sich Marx an folgendem Plan, den er im \u00ab\u00a0Index zu den 7 Heften\u00a0\u00bb (Juni 1858) entworfen hatte. Danach enthielt der Abschnitt \u00fcber das \u00ab\u00a0Kapital im Allgemeinen\u00a0\u00bb das Kapitel \u00ab\u00a0\u00dcbergang des Geldes in Kapital\u00a0\u00bb und das Kapitel \u00ab\u00a0Der Produktionsproze\u00df des Kapitals\u00a0\u00bb mit folgenden Punkten: Austausch des Kapitals mit Arbeitsverm\u00f6gen, der absolute Mehrwert, der relative Mehrwert, die urspr\u00fcngliche Akkumulation, Umschlag des Gesetzes der Appropriation. Dann sollte das Kapitel der Zirkulationsproze\u00df des Kapitals folgen. 1861 setzte Marx die Arbeit am Manuskript fort und es entstanden in zwei Jahren 23 Hefte. Allerdings unterbrach er die Darstellung nach seinem Planentwurf und arbeitete als historisch-kritischen Teil eine Analyse der b\u00fcrgerlichen Theorien \u00fcber Mehrwert, Profit, Rente und Zins aus. Erst w\u00e4hrend der weiteren Arbeit entstand die Idee, die historischen Exkurse zusammenzufassen, durch weitere Darlegungen zu erg\u00e4nzen und als in sich Geschlossenes als 4. Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb herauszugeben. Nach Marx\u2019 Tod nahm sich Karl Kautsky dieser Aufgabe an und ver\u00f6ffentlichte den Teil des Manuskripts als \u00ab\u00a0Theorien \u00fcber den Mehrwert\u00a0\u00bb. Das Manuskript von 1861 bis 1863 schlie\u00dft mit einem dritten Kapitel \u00ab\u00a0Capital und Profit\u00a0\u00bb. In der Forschungsliteratur wird dieses Manuskript h\u00e4ufig als zweiter Entwurf des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb bezeichnet (Erstver\u00f6ffentlichung in der MEGA<sup>2<\/sup>; 1976-82 in sechs Teilb\u00e4nden: II\/3.1-6).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Folgerichtig entwarf Marx im Januar 1863 einen neuen Plan f\u00fcr sein Werk, wobei er sich von seinem urspr\u00fcnglichen 6-B\u00e4nde-Plan trennte. Nunmehr sollte das Werk in drei Abschnitte (Produktionsproze\u00df des Kapitals, Zirkulationsproze\u00df des Kapitals, Kapital und Profit), die einzelnen B\u00fcchern entsprachen, gegliedert werden (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/3.5, 1861f., MEW 26.1, 389f.). In der Zeit bis 1865 arbeitete er praktisch am dritten Entwurf des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb, wobei vor allem erste systematische Entw\u00fcrfe f\u00fcr das 2. und 3. Buch entstanden. Vom 1. Buch ist das \u00ab\u00a0Sechste Kapitel: Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesses\u00a0\u00bb \u00fcberliefert. Diese Manuskripte erschienen erstmalig 1988 und 1992 in MEGA<sup>2<\/sup>; II\/4.1 und II\/4.2.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Am 20. und 27. Juni 1865 stellte Marx seine \u00f6konomische Theorie, insbesondere den Zusammenhang zwischen Lohn, Preis und Profit, in einem Vortrag vor dem Generalrat der Internationalen Arbeiterassoziation (IAA) vor. Er ging damit auf die dort gestellten dringenden Fragen des Generalratmitglieds John Weston ein, der Forderungen der Gewerkschaften nach Lohnerh\u00f6hungen abgelehnt hatte. Nach Marx beeinflu\u00dft eine Lohnerh\u00f6hung nicht den Wert der Ware, denn der Arbeiter verkauft nicht seine Arbeit, sondern seine Arbeitskraft. Eine Lohnerh\u00f6hung bedeutet deshalb eine Ver\u00e4nderung in der Relation zwischen dem vom Arbeiter neugeschaffenen Wert in Lohn und dem vom Kapitalisten angeeigneten Profit, also der unbezahlten Mehrarbeit des Arbeiters.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">1867 konnte Marx endlich den ersten Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlichen. Daf\u00fcr wurde der Hamburger Verleger Otto Meissner gewonnen. Bereits bei der Drucklegung tauchten Schwierigkeiten auf, als Freund Engels bei der Durchsicht der Korrekturbogen darum bat, den Teil \u00fcber die Wertform im ersten Kapitel Ware und Geld etwas leserfreundlicher (\u00ab\u00a0popul\u00e4rer\u00a0\u00bb) darzustellen. Marx kam dem nach und verfa\u00dfte einen Anhang \u00fcber die \u00ab\u00a0Wertform\u00a0\u00bb (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/5). Als 1872 eine zweite Auflage notwendig wurde, war er gezwungen, die Darstellung zu \u00fcberarbeiten. So entstand eine g\u00e4nzlich neue Fassung des ersten Kapitels \u00ab\u00a0Die Waare\u00a0\u00bb (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/6). Ein in diesem MEGA<sup>2<\/sup>;-Band erstmals ver\u00f6ffentlichtes Manuskript \u00ab\u00a0Erg\u00e4nzungen und Ver\u00e4nderungen\u00a0\u00bb gibt Einblick in die Marxsche Arbeitsmethode bei der Abfassung dieses Kapitels. Au\u00dferdem nahm er eine detaillierte Gliederung des Werkes vor. Kurz darauf erarbeitete er zusammen mit dem \u00dcbersetzer Joseph Roy die franz\u00f6sische Ausgabe \u00ab\u00a0Le Capital\u00a0\u00bb, in der wiederum Umarbeitungen, vor allem im Abschnitt \u00ab\u00a0Der Akkumulationsproze\u00df des Kapitals\u00a0\u00bb erfolgten (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/7).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Immer wieder besch\u00e4ftigte sich Marx mit den Problemen des zweiten Bandes des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb. Es sind sieben weitere nach 1864\/65 entstandene Manuskriptentw\u00fcrfe \u00fcberliefert. Marx war es nicht verg\u00f6nnt, diesen Band fertigzustellen, so da\u00df Engels bei dessen Herausgabe das Manuskript II von 1868\/70 zur Grundlage w\u00e4hlte. Auch die Problematik des dritten Bandes lie\u00df Marx nicht los. Er wollte eine stichhaltige mathematische Begr\u00fcndung f\u00fcr die Beziehung zwischen der Profit- und Mehrwertrate ausarbeiten. Das Manuskript \u00ab\u00a0Mehrwerthsrate und Profitrate mathematisch behandelt\u00a0\u00bb von 1875 ist bisher noch nicht ver\u00f6ffentlicht worden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Der erste Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb fand recht schnell Verbreitung in der deutschen Arbeiterbewegung. Um seine Ideen noch besser zu propagieren, entstanden verschiedene Kurzfassungen. Obwohl Marx die Autoren in ihren Bem\u00fchungen unterst\u00fctzte, griff er nur in einem Fall in den \u00ab\u00a0popul\u00e4ren Auszug\u00a0\u00bb aus dem \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb des deutschen Sozialdemokraten Johann Most ein und arbeitete den Teil \u00fcber \u00ab\u00a0Waare und Geld\u00a0\u00bb f\u00fcr eine zweite Auflage (1876) weitgehend neu aus (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/8, Anhang).\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Mitte der 1870er Jahre setzte Marx seine \u00f6konomischen Studien fort, die er aber mit umfangreichen Exzerpten aus zeitgen\u00f6ssischen naturwissenschaftlichen, historischen und philosophischen Werken erg\u00e4nzte. Unter anderem besch\u00e4ftigte er sich mit Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Agronomie, Ethnologie, Grundeigentum, Weltgeschichte, Trigonometrie und Differentialrechnung, organische und anorganische Chemie. Einige dieser Exzerpte werden z. Z. zur Ver\u00f6ffentlichung (MEGA<sup>2<\/sup>; IV\/26, 31) vorbereitet.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">In die Debatten der deutschen Sozialdemokratie \u00fcber ein neues Parteiprogramm griff Marx mit \u00ab\u00a0Randglossen\u00a0\u00bb in einem Brief an Wilhelm Bracke ein (5. Mai 1875, erstver\u00f6ffentlicht in \u00ab\u00a0Neue Zeit\u00a0\u00bb, Nr. 18, 1891). Darin setzte er sich vor allem mit Ferdinand Lassalles Ansichten \u00fcber den \u00ab\u00a0unverk\u00fcrzten Arbeitsertrag\u00a0\u00bb und das \u00ab\u00a0eherne Lohngesetz\u00a0\u00bb auseinander. In Bezug auf eine k\u00fcnftige kommunistische Gesellschaft formulierte Marx hier den Verteilungsgrundsatz: \u00ab\u00a0Jeder nach seinen F\u00e4higkeiten, jedem nach seinen Bed\u00fcrfnissen!\u00a0\u00bb (MEW 19, 21, MEGA<sup>2<\/sup>; I\/25, 15).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Marx unterst\u00fctzte 1877 Engels Ausarbeitung einer Streitschrift gegen den Berliner Universit\u00e4tsprofessor Eugen D\u00fchring in vielf\u00e4ltiger Weise, u.a. fertigte er f\u00fcr das 10. Kapitel \u00ab\u00a0Aus der \u2018Kritischen Geschichte\u2019\u00a0\u00bb des \u00ab\u00a0Anti-D\u00fchring\u00a0\u00bb eine Zuarbeit an. In seinen Randnoten setzte er sich nicht nur mit dem \u00ab\u00a0Tableau \u00e9conomique\u00a0\u00bb von Fran\u00e7ois Quesnay, sondern erneut mit Adam Smith, Karl Rodbertus u.a. auseinander (MEGA<sup>2<\/sup>; I\/27).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Einen Schwerpunkt in Marx\u2019 Studien 1878 bildeten die Auffassungen russischer \u00d6konomen (I. I. Kaufman, B. Cicerin) \u00fcber Bankgesch\u00e4fte und Grundeigentum. Ebenso studierte er italienische Autoren (Pietro Rota, Luigi Cossa u.a.) zur Finanzgeschichte. Das Exzerptheft \u00ab\u00a0Oekonomisches en g\u00e9n\u00e9ral\u00a0\u00bb (Januar 1881 bis M\u00e4rz 1883) enth\u00e4lt u.a. die \u00ab\u00a0Randglossen zu Adolph Wagners Lehrbuch der Politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb, die als letzte \u00f6konomische Arbeit von Marx gelten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Ende der 70er\/Anfang der 80er Jahre verschlechterte sich Marx\u2019 Gesundheitszustand immer mehr. Der Tod seiner Frau (1881) trug ebenso wie der seiner Tochter Jenny (1883) dazu bei, da\u00df er nicht mehr die Kraft fand, die beiden ausstehenden B\u00e4nde des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb druckfertig zu machen.<\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<p><!--more--><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"698\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<colgroup>\n<col width=\"698\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#666666\" width=\"698\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/poloek\/3-01.gif\" width=\"698\" height=\"1073\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<dl>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"555\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<colgroup>\n<col width=\"545\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"545\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\"><b>II. \u00dcber Engels\u2019 Herausgeberschaft des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Als Engels nach Marx\u2019 Tod (14. M\u00e4rz 1883) damit konfrontiert war, m\u00f6glichst schnell, den 2. und 3. Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb zu ver\u00f6ffentlichen, ging er nicht voraussetzungslos an diese Aufgabe heran. Er hatte sich \u00fcber viele Jahre als selbst\u00e4ndiger Autor auf dem Gebiet der \u00f6konomischen Wissenschaft und als praktischer Firmenmanager ausgewiesen. Marx selbst kam durch Engels\u2019 \u00ab\u00a0Umrisse einer National\u00f6konomie\u00a0\u00bb (1844), die in den \u00ab\u00a0Deutsch-franz\u00f6sischen Jahrb\u00fcchern\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlicht wurden, dazu, sich von der Philosophie der \u00d6konomie zuzuwenden. Gemeinsam arbeiteten sie am Manuskript der \u00ab\u00a0Deutschen Ideologie\u00a0\u00bb (1845) und verfa\u00dften das<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/Marx\/manifest.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00a0\u00ab\u00a0Manifest der Kommunistischen Partei\u00a0\u00bb (1848)<\/a>. In diesen Werken arbeiteten sie gemeinsam die materialistische Geschichtsauffassung aus.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Nach der Teilnahme an der gescheiterten b\u00fcrgerlich-demokratischen Revolution 1848\/49 in Deutschland \u00fcbernahm Engels eine T\u00e4tigkeit in der v\u00e4terlichen Firma in Manchester. Aus dieser Position heraus konnte er Marx\u2019 wissenschaftliche Studien \u00fcber viele Jahre hinweg materiell unterst\u00fctzen. Er dr\u00e4ngte ihn mehrfach, sein Werk zu vollenden. Nach der Ver\u00f6ffentlichung von \u00ab\u00a0Zur Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb (1859) und des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb (1867) verfa\u00dfte Engels Rezensionen f\u00fcr b\u00fcrgerliche Zeitungen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Erst nachdem er sich aus der Firma l\u00f6sen konnte (1870) und nach London \u00fcbersiedelte, ging Engels selbst\u00e4ndigen Studien, vor allem zur deutschen Geschichte und zum Milit\u00e4rwesen nach. Er interessierte sich ebenso f\u00fcr die neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und fertigte eine F\u00fclle von Notizen, Studien zu Detailproblemen und konzeptionelle Entw\u00fcrfe f\u00fcr eine \u00ab\u00a0Dialektik der Natur\u00a0\u00bb an, die erst 1925 ver\u00f6ffentlicht wurden (MEW 20, MEGA<sup>2<\/sup>; I\/26).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">1877 \u00fcbernahm Engels auf Dr\u00e4ngen von Marx die Auseinandersetzung mit Eugen D\u00fchring. Dessen Schriften fanden in der Arbeiterbewegung gro\u00dfen Anklang, so da\u00df Engels ihn \u00ab\u00a0in die Schranken\u00a0\u00bb weisen sollte. Da er das gesamte \u00ab\u00a0System\u00a0\u00bb D\u00fchrings einer Kritik unterziehen mu\u00dfte, schuf er eine Gesamtdarstellung des wissenschaftlichen Sozialismus (MEW 20, MEGA<sup>2<\/sup>; I\/27).<\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"540\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<colgroup>\n<col width=\"540\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#666666\" width=\"540\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/poloek\/3-02.gif\" width=\"540\" height=\"518\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"555\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<colgroup>\n<col width=\"545\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"545\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Bevor Engels sich nach Marx\u2019 Ableben der Ordnung der nachgelassenen Manuskripte seines Freundes widmen konnte, mu\u00dfte unter den Bedingungen des \u00ab\u00a0Sozialistengesetzes\u00a0\u00bb in Deutschland (1878 \u2013 1890) m\u00f6glichst schnell eine neue Auflage des ersten Bandes des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb herausgebracht werden. Sie erschien noch 1883. Bei deren Vorbereitung ber\u00fccksichtigte Engels einige der wichtigsten \u00c4nderungen aus der franz\u00f6sischen Ausgabe, vor allem im siebten Abschnitt. Er konnte sich dabei auch auf Verzeichnisse st\u00fctzen, die Marx selbst noch 1877 angefertigt hatte (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/8).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">1884 ver\u00f6ffentlichte Engels unter Ausnutzung eines ausf\u00fchrlichen Konspekts von Marx (1880) eine Kritik an Lewis H. Morgan in der Schrift \u00ab\u00a0Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates\u00a0\u00bb (MEGA<sup>2<\/sup>; I\/29). Darin analysierte Engels die Gesellschaftsformation der Urgesellschaft und den \u00dcbergang zur Klassengesellschaft. Er erkl\u00e4rte Geschichte, Wesen und Funktion des Staates, eine Problematik, die in der Arbeiterbewegung jener Zeit breit debattiert wurde.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Dann begann Engels, die Marxschen Manuskripte zu ordnen und zu entziffern. 1885 konnte er bereits den zweiten Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlichen (MEW 24). Es folgte die englische \u00dcbersetzung des ersten Bandes (1887), die er gemeinsam mit seinem Freund Samuel Moore und Marx\u2019 Schwiegersohn Edward Aveling vorbereitete (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/9).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">1890 erschien die vierte, von Engels nochmals redigierte Fassung des ersten Bandes des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb\u00a0<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/Marx\/Marx01.htm#Engels:%20Zur%20vierten%20Auflage\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vorwort<\/a>]. Er sah seine Aufgabe darin, eine \u00ab\u00a0endg\u00fcltige Feststellung des Textes [und] der Anmerkungen\u00a0\u00bb (MEGA<\/span><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">2<\/span><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">; II\/10, 22) zu geben. Er erg\u00e4nzte einige Fu\u00dfnoten, die den ver\u00e4nderten \u00ab\u00a0geschichtlichen Umst\u00e4nden\u00a0\u00bb Rechnung tragen sollten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">V\u00f6llig uneigenn\u00fctzig st\u00fcrzte sich Engels 1891 in einen Streit \u00fcber Marx\u2019 Authentizit\u00e4t in der Zitierweise im ersten Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb. Bereits im Vorwort zur vierten Auflage hatte er sich mit der Behauptung auseinandergesetzt, Marx habe einen \u00ab\u00a0Satz formell und materiell [einer Budgetrede des britischen Premierministers W. E. Gladstones] hinzugelogen!\u00a0\u00bb (MEGA<sup>2<\/sup>; II\/10, 23) Nachdem der Streit dar\u00fcber bereits in den 1860er Jahren als erledigt schien, ver\u00f6ffentlichte Lujo Brentano einige Monate nach Marx\u2019 Tod erneut diesen Vorwurf, um dessen wissenschaftliche Arbeit zu diskreditieren. Nachdem erst Eleanor Marx darauf geantwortet hatte (1884), ging Engels nun nochmals der ganze Angelegenheit detailliert in einer speziellen Schrift \u00ab\u00a0In Sachen Brentano contra Marx wegen angeblicher Zitatf\u00e4lschung\u00a0\u00bb (MEW 22) nach.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Weitaus schwieriger gestaltete sich die Edition des dritten Bandes. F\u00fcr seine Herausgabe ben\u00f6tigte Engels neun Jahre. Er nahm das Marxsche Manuskript von 1864\/65 zur Grundlage, das er stark redigierte. Seine Bearbeitung schlo\u00df ein: Eingriffe in die Textanordnung, d.h. Modifikationen der Titel- und \u00dcberschriftengestaltung und Textumstellungen; Aufwertung von Textteilen, z.B. durch Aufl\u00f6sen von Einsch\u00fcben und Fu\u00dfnoten; Texterweiterungen, die Einsch\u00fcbe zur Historisierung und Aktualisierung betreffen; Textweglassungen, Straffungen und Gl\u00e4ttungen und Korrekturen. Obwohl Engels durch seine Texteingriffe die Marxschen Gedanken in eine nachvollziehbare und lesbare Form gebracht hat, ist er in einigen F\u00e4llen seinen eigenen editorischen Grunds\u00e4tzen aus dem Vorwort nicht gerecht geworden. Er hatte dort erkl\u00e4rt, da\u00df er die Redaktion auf das \u00ab\u00a0Notwendigste beschr\u00e4nkt\u00a0\u00bb habe und den \u00ab\u00a0Charakter des ersten Entwurfs [&#8230;] m\u00f6glichst beibehalten\u00a0\u00bb habe (MEW 25, 11). Seine Absicht war es jedoch, dem Leser, also vor allem den deutschen Sozialdemokraten, ein vollendetes Werk zu pr\u00e4sentieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Aus theoriehistorischer Sicht nehmen die Vorworte zum 2. und 3. Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb, sowie die Artikel aus der \u00ab\u00a0Neuen Zeit\u00a0\u00bb (1895\/96) \u00fcber das \u00ab\u00a0Wertgesetz und die Profitrate\u00a0\u00bb sowie \u00fcber die \u00ab\u00a0B\u00f6rse\u00a0\u00bb einen wichtigen Platz ein, da Engels hier in Diskussionen \u00fcber Marx\u2019 Methode, \u00fcber den Zusammenhang von 1. und 3. Band eingriff. Unter anderem stellte er hier sein Verst\u00e4ndnis vom Untersuchungsgegenstand im ersten Abschnitt des 1. Bandes dar, den er, anders als Marx, als \u00ab\u00a0einfache Warenproduktion\u00a0\u00bb interpretierte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/t281203.html#LiteraturII\"><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">Literatur<\/span><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<table border=\"0\" width=\"604\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<colgroup>\n<col width=\"604\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#666666\" width=\"604\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/poloek\/3-03.gif\" width=\"604\" height=\"769\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<dl>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"555\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<colgroup>\n<col width=\"545\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"545\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\"><b>III. Die \u00dcberlieferungsgeschichte des Marx-Engels-Nachlasses<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Der Nachla\u00df von Marx und Engels umfa\u00dft alle \u00fcberlieferten Handschriften von Marx und Engels. Es handelt sich dabei um eine Vielzahl von Manuskripten, Exzerptheften und Notizb\u00fcchern, sowie um etwa 5.000 Briefe von und ca. 10.000 Briefe an die beiden. Au\u00dferdem geh\u00f6ren ca. 1.200 B\u00fccher aus ihren Bibliotheken dazu. Der Nachla\u00df wird heute vor allem in zwei Archiven betreut: im Russischen Zentrum zur Aufbewahrung und Erforschung von Dokumenten zur Neuesten Geschichte (RC) in Moskau (der Nachfolgeeinrichtung des Zentralen Parteiarchivs der KPdSU), und im Internationalen Institut f\u00fcr Sozialgeschichte (IISG) in Amsterdam. Einige wenige Dokumente und B\u00fccher ex libris befinden sich in der Stiftung der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (SAPMO \u2013 der Nachfolgeeinrichtung des Zentralen Parteiarchivs und der Bibliothek des Instituts f\u00fcr Marxismus-Leninismus beim ZK der SED) in Berlin und im Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung in Trier. Einzelne Dokumente des Nachlasses sind weltweit in Archiven oder Bibliotheken (z.B. in Japan im Ohara-Institut der Hosei Universit\u00e4t Tokio und in der Tohoku Universit\u00e4t Sendai), sowie in Privatbesitz von Autographensammlern zerstreut.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Der Weg des Nachlasses in die unterschiedlichen Besitzverh\u00e4ltnisse ist recht verschlungen. Nach Engels\u2019 Tod (5. August 1895) ging ein gro\u00dfer Teil des Nachlasses (Manuskripte und B\u00fccher, teilweise der Briefwechsel, Familienbriefe verblieben in Besitz der Marx\u2019 T\u00f6chter) an August Bebel, Paul Singer und Eduard Bernstein, als die Nachla\u00dfverwalter der SPD. Der handschriftliche Nachla\u00df wurde nur sehr oberfl\u00e4chlich erfa\u00dft, einige Manuskripte verblieben bei Karl Kautsky und Eduard Bernstein, die sie zur Ver\u00f6ffentlichung vorbereiten wollten. Die B\u00fccher wurden in den allgemeinen Bestand der SPD-Bibliothek in Berlin eingeordnet. Erst Anfang der 20er Jahre, als David Borisovic Rjazanov, der Direktor des 1922 gegr\u00fcndeten Moskauer Marx-Engels-Instituts, mit der Vorbereitung einer historisch-kritischen Ausgabe des literarischen Nachlasses begann, wurde auf sein Betreiben und mit Zustimmung des SPD-Vorstandes durch den Berliner Korrespondenten des Moskauer Instituts Boris Ivanovi? Nikolaevskij mit der systematischen Inventarisierung und Fotokopierung der Handschriften und der B\u00fccher mit Marginalien (Randanstreichungen und -bemerkungen) von Marx und Engels begonnen. So verf\u00fcgte das Moskauer Institut schon Ende der 20er Jahre \u00fcber Kopien des gesamten Nachlasses. Die Fotokopierung und die Sammlung von Dokumenten, nicht nur von Marx und Engels, sondern der internationalen Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts, wurde durch das Frankfurter Institut f\u00fcr Sozialforschung unter dem Direktorat von Carl Gr\u00fcnberg in den Jahren von 1924 bis 1928 gro\u00dfz\u00fcgig unterst\u00fctzt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Rjazanov hatte bereits w\u00e4hrend seiner Emigrationszeit in Westeuropa (vor allem Wien und Berlin) vor 1917 feste Kontakte zu den Familien von Marx\u2019 T\u00f6chtern Lafargue und Longuet in Frankreich hergestellt. Die Enkel und Urenkel von Marx unterst\u00fctzten die wissenschaftliche Erschlie\u00dfung des Nachlasses und die Herausgabe der MEGA und \u00fcbergaben zu verschiedenen Anl\u00e4ssen, z.B. zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution 1927, dem Moskauer Institut Teile der bei ihnen aufbewahrten Dokumente (Briefe, Notizb\u00fccher, Fotoalben).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Mit Errichtung der faschistischen Diktatur in Deutschland 1933 befand sich der Marx-Engels-Nachla\u00df in gro\u00dfer Gefahr. In einer dramatischen Rettungsaktion beherzter Sozialdemokraten wurde er von Berlin nach Kopenhagen verbracht und in einem Banksafe eingelagert. Die SPD-Bibliothek wurde im Juni 1933 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und dem Preu\u00dfischen Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem \u00fcberwiesen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">1935 sah sich der im Ausland agierende SPD-Vorstand aus finanziellen Gr\u00fcnden gezwungen, in Verhandlungen \u00fcber den Verkauf des Marx-Engels-Nachlasses zu treten. Zun\u00e4chst hatten sich Vertreter des Moskauer Marx-Engels-Lenin-Instituts in Paris darum bem\u00fcht, das wertvolle Gut zu erwerben. Im M\u00e4rz 1936 reiste eigens Nikolai Ivanovic Bucharin nach Paris und Kopenhagen (zur Einsichtnahme der Dokumente), um den Deal zu vollenden. Die Verhandlungen verz\u00f6gerten sich jedoch einmal durch den von der Sozialistischen Internationale geforderten hohen Preis, sie mu\u00dften andererseits aber scheitern, als in Moskau im Sommer 1936 der erste Stalinsche \u00ab\u00a0Schauproze\u00df\u00a0\u00bb gegen das \u00ab\u00a0Anti-sowjetische vereinigte trotzkistisch-sinowjewistische Zentrum\u00a0\u00bb begann, der jegliche Vertrauensgrundlage f\u00fcr ein positives Verhandlungsergebnis bei den Vertretern der Sozialistischen Internationale (u.a. Otto Wels, Rudolf Hilferding, Jean Longuet, Friedrich Adler) entzog.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">So bot der Holl\u00e4nder Nicolaas Wilhelmus Posthumus an, den Nachla\u00df f\u00fcr das von ihm in Amsterdam neu gegr\u00fcndete Internationale Institut f\u00fcr Sozialgeschichte zu erwerben. Der Ankauf erfolgte unter Mitwirkung eines holl\u00e4ndischen Bankhauses endg\u00fcltig im Mai 1938.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Dem Moskauer Institut gelang es einzig, im Herbst 1936 von Michael Kriger, einem polnischen Sozialdemokraten, der vor 1933 kurzzeitig im Archiv der SPD t\u00e4tig war, die Originale der 7 Hefte mit den sogenannten \u00ab\u00a0Grundrissen der Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb von 1857\/58 und der 23 Hefte des \u00f6konomischen Manuskripts von 1861-63, sowie einiger anderer \u00f6konomischer Dokumente anzukaufen. Bis heute konnte nicht genau gekl\u00e4rt werden, ob Kriger rechtm\u00e4\u00dfig in den Besitz der Manuskripte gekommen war.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Der vom IISG erworbene Nachla\u00df wurde von Kopenhagen nach Amsterdam gebracht, jedoch gl\u00fccklicherweise vor der Besetzung der Niederlande durch Nazi-Deutschland im April 1939 nach England \u00fcberf\u00fchrt und befand sich in Obhut von G. D. H. Cole an der Universit\u00e4t Oxford. Die beiden Koffer mit dem Marx-Engels-Nachla\u00df kehrten im April 1946 in das IISG zur\u00fcck. Seither stehen die Dokumente dort wissenschaftlichen Forschungszwecken zur Verf\u00fcgung.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Das Moskauer Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut bem\u00fchte sich 1945\/46 im Rahmen einer Requierungsaktion in Deutschland um Dokumente aus dem Marx-Engels-Nachla\u00df u.a. bei Nachkommen der Familie Engels und in den ausgelagerten Archiven. Es gelang, entsprechende Polizeiakten \u00fcber Marx und Engels, einige Engels\u2019 Briefe, sowie B\u00fccher ex libris aus den Best\u00e4nden der SPD-Bibliothek nach Moskau abzutransportieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">In den 50er Jahren wurde durch das Berliner Institut f\u00fcr Marxismus-Leninismus (Bruno Kaiser) eine systematische Suche nach den B\u00fcchern ex libris Marx-Engels betrieben. Ein gro\u00dfer Teil der in Berlin aufgefundenen ca. 700 Exemplare wurde dem Moskauer Institut f\u00fcr Marxismus-Leninismus in den Jahren von 1953 bis 1961 als Geschenk der SED \u00fcbergeben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Noch in den 1960\/70er Jahren \u00fcberlie\u00dfen die Marx\u2019 Nachfahren pers\u00f6nliche Notizb\u00fccher und Briefe dem Parteiinstitut in Moskau, das sie z.T. viele Jahre, bis zu seiner Schlie\u00dfung 1991, im Marx-Engels-Museum ausstellte. Jetzt wird der Teil des Nachlasses in Moskau im Fonds 1 im Russischen Zentrum zur Aufbewahrung und Erforschung von Dokumenten zur Neuesten Geschichte (RC) betreut.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Heute tauchen gelegentlich bei Auktionen einzelne Autographen von Marx auf, die meist hohe Preise unter den Sammlern erzielen; ihre wissenschaftliche Erschlie\u00dfung wird von ihnen manchmal unterst\u00fctzt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die Pflege (Aufbewahrung und Restaurierung) und Erschlie\u00dfung (moderne elektronische Bestandserfassung) des Marx-Engels-Nachlasses erfordern auch heute erhebliche finanzielle Mittel vor allem im RC und IISG.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/t281203.html#LiteraturIII\"><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">Literatur<\/span><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<table border=\"0\" width=\"647\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<colgroup>\n<col width=\"647\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#666666\" width=\"647\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/poloek\/3-04.gif\" width=\"647\" height=\"897\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<dl>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"555\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<colgroup>\n<col width=\"545\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"545\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\"><b>IV. Zur Editionsgeschichte der Manuskripte und des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb nach Engels\u2019 Tod<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Nach Engels\u2019 Tod besch\u00e4ftigte sich vor allem Karl Kautsky mit dem \u00ab\u00a0\u00f6konomischen\u00a0\u00bb Nachla\u00df von Marx. Er sah zun\u00e4chst seine Aufgabe darin, den sogenannten vierten Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb, die \u00ab\u00a0Theoriengeschichte\u00a0\u00bb zu ver\u00f6ffentlichen. Er bearbeitete die \u00ab\u00a0Theorien \u00fcber den Mehrwert\u00a0\u00bb aus dem nachgelassenen Manuskript \u00ab\u00a0Zur Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb von 1861-63, die in drei B\u00e4ndchen 1905-1910 erschienen. Nach Ablauf der urheberlichen Schutzrechte (1913) begann Kautsky mit der Vorbereitung einer \u00ab\u00a0Volksausgabe\u00a0\u00bb des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb, wobei er von Rjazanov unterst\u00fctzt wurde. Beide ma\u00dfen Erl\u00e4uterungen und Registern wichtige Bedeutung bei. Rjazanov ging dar\u00fcber hinaus und pl\u00e4dierte f\u00fcr ein Sachregister, das nach seiner Meinung das \u00ab\u00a0Theoretische und Praktische gleichm\u00e4\u00dfig behandeln\u00a0\u00bb sollte, sowie f\u00fcr ein Namenregister. Und letztlich forderte Rjazanov von Kautsky die Abfassung einer \u00ab\u00a0Vorrede\u00a0\u00bb, in der dieser \u00ab\u00a0die Bedeutung des &lsquo;Kapitals&rsquo; f\u00fcr die Wissenschaft und die Arbeiterbewegung\u00a0\u00bb er\u00f6rtern sollte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die 1914 erschienene Ausgabe entsprach nicht in allen Punkten den Vorstellungen von Rjazanov. Kautsky merkte an, da\u00df es eine \u00ab\u00a0technische\u00a0\u00bb Aufgabe sei, die Korrektheit des Textes zu sichern, also vor allem alle Druckfehler aus vorangegangen Auflagen zu berichtigen. Als Textgrundlage w\u00e4hlte er die von Marx \u00fcberarbeitete 2. deutsche Auflage (1873) aus, ber\u00fccksichtigte die von Engels vorgenommenen Ver\u00e4nderungen in der 3. und 4. deutschen Auflage, und verglich sie mit der franz\u00f6sischen Ausgabe in bezug auf ihre Verst\u00e4ndlichkeit. Ohne \u00ab\u00a0Pedanterie\u00a0\u00bb, d.h. ohne genaue Kennzeichnung, \u00fcbernahm Kautsky aus der franz\u00f6sischen Ausgabe Zus\u00e4tze, die Engels nicht ber\u00fccksichtigt hatte, die ihm aber von Bedeutung schienen. Au\u00dferdem verglich er die Zitate mit den Quellen, bereinigte Ausdr\u00fccke aus fremden Sprachen und ersetzte teilweise Fremdworte. Hinsichtlich der Kommentierung kam Kautsky im Unterschied zu Rjazanovs Vorschl\u00e4gen zu dem Schlu\u00df, da\u00df Erl\u00e4uterungen kein Konversationslexikon ersetzen k\u00f6nnen, da\u00df das Marxsche Tatsachenmaterial nicht bis in die j\u00fcngste Zeit erg\u00e4nzt werden kann, denn es seien \u00ab\u00a0mannigfache Aenderungen\u00a0\u00bb eingetreten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Karl Kautsky und sein Sohn Benedikt ver\u00f6ffentlichten 1926 und 1929 die Volksausgabe des 2. und 3. Bandes des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb. Nach dem Rechenschaftsbericht \u00fcber seine Eingriffe in den Text zu urteilen, ging Kautsky dabei behutsam vor, jedoch betonte er, da\u00df \u00ab\u00a0der zweite und dritte Band nicht druckfertig von Marx hinterlassen, sondern aus vorbereitenden Fragmenten von Engels zusammengef\u00fcgt worden\u00a0\u00bb ist. Deshalb sei er auch aufgefordert worden, den \u00ab\u00a0Text an der Hand der Marxschen Manuskripte nachzupr\u00fcfen und richtigzustellen\u00a0\u00bb. Diese \u00ab\u00a0ungeheure\u00a0\u00bb Arbeit, \u00ab\u00a0die Engels fast ein Jahrzehnt lang besch\u00e4ftigte\u00a0\u00bb, konnte er nicht wiederholen. Auch bei der Herausgabe des 3. Bandes wurde \u00ab\u00a0gr\u00f6\u00dfte Originaltreue\u00a0\u00bb angestrebt, eigene Bemerkungen wurden ausdr\u00fccklich gekennzeichnet. Deshalb gab Kautsky der Hoffnung Ausdruck, da\u00df s\u00e4mtliche Manuskripte von Marx ver\u00f6ffentlicht werden m\u00fc\u00dften, um \u00ab\u00a0Vermutungen\u00a0\u00bb zu best\u00e4tigen oder zu widerlegen, \u00ab\u00a0Engels habe nicht immer den Marxschen Gedankengang voll erfa\u00dft und die Manuskripte nicht immer diesem Gedankengang entsprechend angeordnet und redigiert\u00a0\u00bb. Die L\u00f6sung k\u00f6nne nur eine historisch-kritische Edition in der MEGA bringen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die 1932\/33 in Moskau herausgekommene deutsche Volksausgabe aller drei B\u00e4nde des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb stellte sich in scharfer Polemik gegen die Kautsky\u2018sche Ausgabe. Vladimir Viktorovi? Adoratskij, Nachfolger Rjazanovs, betonte, da\u00df das Erscheinen beschleunigt werden mu\u00dfte, nicht nur weil die B\u00e4nde vergriffen seien, sondern weil die von Kautsky veranstaltete Ausgabe \u00ab\u00a0einen unzuverl\u00e4ssigen Text bringt und die den Marxismus grob f\u00e4lschenden Vorworte\u00a0\u00bb. Die Herausgabe von Marx durch Kautsky diene als Vorwand \u00ab\u00a0f\u00fcr den Kampf gegen den Marxismus\u00a0\u00bb. In der Vorbemerkung der Redaktion zum 3. Band wurden die Verdienste von Engels herausgestrichen und keine Zweifel an der von ihm geleisteten redaktionellen Arbeit gehegt, \u00fcber die er selbst \u00ab\u00a0alles N\u00f6tige\u00a0\u00bb in seinen Vorworten gesagt habe. Die redaktionellen Eingriffe des Moskauer Instituts wurden beschr\u00e4nkt auf: a) Korrekturen auf Grund des Zitatvergleichs; b) Verbesserungen auf Grund des Marxschen Manuskripts (Druck- und Entzifferungsfehler: \u00ab\u00a0Sowohl der Zitatenvergleich wie der Vergleich mit dem Marxschen Manuskript hat \u00fcbrigens zahlreiche Fl\u00fcchtigkeiten und Fehler der Kautskyschen Ausgabe gezeigt.\u00a0\u00bb); c) redaktionelle Verbesserungen von Schreib- oder Rechenfehlern, die sich auch z.T. auf das Marxsche Manuskript st\u00fctzen konnten<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Mit dieser Volksausgabe des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb wurde f\u00fcr Jahrzehnte im Marxismus-Leninismus die Unantastbarkeit der Engelsschen Edition festgeschrieben. Das galt auch f\u00fcr das ML-Dogma von der \u00ab\u00a0untrennbaren theoretischen Einheit\u00a0\u00bb aller drei B\u00e4nde, in der dem ersten Band das Primat zukomme. Damit wurde das absolute Wahrheits- und Editionsmonopol an Marx\/ Engels durch die kommunistischen Parteiinstitute verk\u00fcndet.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">In der ersten Marx-Engels-Gesamtausgabe war vorgesehen, das \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb in einer gesonderten zweiten Abteilung zu edieren. Nach einem Prospekt der Ausgabe von 1933 sollte diese Abteilung 13 B\u00e4nde mit den \u00f6konomischen Manuskripten und dem \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb umfassen. F\u00fcr die Redaktionsarbeiten wurde eine \u00ab\u00a0\u00f6konomische Brigade\u00a0\u00bb mit russischen, deutschen und ungarischen Mitarbeitern gebildet (u.a. Horst Fr\u00f6hlich, Lothar Bolz, Paul Weller). Die akademische Ausgabe des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb sollte alle Varianten der verschiedenen Ausgaben enthalten (umfangreiche Vorarbeiten sind \u00fcberliefert). Als Erstver\u00f6ffentlichung erschien 1933 das \u00ab\u00a0Sechste Kapitel: Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesses\u00a0\u00bb parallel in deutscher und russischer Sprache (Archiv Marksa i Engel\u2019sa, Bd. II(VII), bearbeitet von Weller, Fr\u00f6hlich und M. Grinbaum mit einem Vorwort von A. Leont\u2018ev). Es kam jedoch nicht zu einer historisch-kritischen Ver\u00f6ffentlichung des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb, Stalin lie\u00df die bereits geleisteten Vorarbeiten einstellen, ausl\u00e4ndische Mitarbeiter wurden bis 1937 entlassen. Unter der Redaktion von Weller gelang es noch 1939 und 1941 die \u00ab\u00a0Grundrisse der Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb als Sonderband der MEGA in zwei Teilen herauszugeben.\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Anfang der 50er Jahre wurde in der DDR am Parteiinstitut der SED begonnen, eine Marx-Engels-Werkausgabe vorzubereiten. Von 1953 bis 1968 wurden 39 B\u00e4nden ver\u00f6ffentlicht. Die MEW folgen in der Textanordnung und der Kommentierung weitgehend der zweiten russischen Werkausgabe (von 1950 bis 1981 erschienen 50 B\u00e4nde, die erste russische Werkausgabe aus den 20\/30er Jahren umfa\u00dfte 28 B\u00e4nde). Die Texte wurden in modernisierter deutscher Sprache und in der von Marx und Engels hinterlassenen letzten Fassung ediert. Sp\u00e4ter folgten Erg\u00e4nzungsb\u00e4nde und ein Sachregister zu den B\u00e4nden 1-39. Letzteres erschien 1989 und sollte \u00ab\u00a0anschaulich das Gesamtsystem des Marxismus\u00a0\u00bb (Vorwort, 5) widerspiegeln. So sind in diesem Schlagworte aufgenommen wurden, die aus der \u00ab\u00a0marxistisch-leninistischen Theorie\u00a0\u00bb stammen, aber nicht in der Form in den Marx-Engels-Texten auftauchen, wie z. B. \u00ab\u00a0Antikommunismus\u00a0\u00bb. Andere Schlagworte fehlen, wie z.B. \u00ab\u00a0Alltag\u00a0\u00bb, \u00ab\u00a0Anfang\u00a0\u00bb, \u00ab\u00a0Ausdruck\u00a0\u00bb, \u00ab\u00a0Herrschaft\u00a0\u00bb, \u00ab\u00a0Totalit\u00e4t\u00a0\u00bb.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Das \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb umfa\u00dft in der MEW-Ausgabe die B\u00e4nde 23 bis 25. Die Edition folgt jeweils der von Engels herausgegebenen letzten deutschen Auflage (also 1. Band 1890, 2. Band 1893, 3. Band 1894). In den \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb-B\u00e4nden wurde auf redaktionelle Einleitungen verzichtet. Au\u00dferdem wurde in den B\u00e4nden 26.1-3 ein Teil des Manuskripts von 1861\/63 als \u00ab\u00a0Theorien \u00fcber den Mehrwert\u00a0\u00bb mit dem Untertitel \u00ab\u00a0Vierter Band des \u2018Kapital\u2019\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlicht. Dieser Untertitel wurde aus einem Brief von Marx an Engels vom 31. Juli 1865 abgeleitet, in dem er von einem vierten Buch als dem \u00ab\u00a0historisch-lite-rarischen\u00a0\u00bb spricht, in dem eine \u00ab\u00a0Repetition [der theoretischen Teile] in historischer Form\u00a0\u00bb gegeben werden sollte (MEW 31, 132). Insofern k\u00f6nnen die \u00ab\u00a0Theorien\u00a0\u00bb als Vorarbeit f\u00fcr einen solchen Teil angesehen werden. Marx\u2019 Schrift \u00ab\u00a0Zur Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb ist chronologisch in MEW 13 eingeordnet.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">In den 80er Jahren wurde an weiteren Erg\u00e4nzungsb\u00e4nden der MEW im Institut f\u00fcr Marxismus-Leninismus beim ZK der SED gearbeitet. 1983 erschienen auf Grundlage des MEGA<sup>2<\/sup>;-Bandes II\/1 die \u00ab\u00a0Grundrisse der Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb (MEW 42). Damit war der fotomechanische Nachdruck (1953) der Originalausgabe von 1939\/41 durch eine preisg\u00fcnstige Studienausgabe ersetzt. Au\u00dferdem wurden 1990 die ersten f\u00fcnf Hefte des Manuskripts von 1861-1863 im MEW-Band 43 (auf der Grundlage von MEGA<sup>2<\/sup>; II\/3.1) ver\u00f6ffentlicht.Die MEW gilt bis heute als Studienausgabe. Sie wurde weltweit zur Grundlage von \u00dcbersetzungen gew\u00e4hlt (u.a. engl., frz., ital., jap., chin.).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die MEW galt auch in der Bundesrepublik als g\u00e4ngige Studienausgabe. Es erschienen auch andere Marx\/Engels-Werkver\u00f6ffentlichungen. So gab Rudolf Hickel die drei B\u00e4nde des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb mit einer Leseanleitung und weiterer Textauswahl heraus (Ullstein Materialien, seit 1970 mehrere Auflagen). Fred Schrader gab einen Nachdruck die \u00ab\u00a0Urausgabe\u00a0\u00bb mit einem editorischen Vorwort (1867) des 1. Bandes (Gerstenberg, Hildesheim 1980) heraus. Auch eine Separatausgabe des \u00ab\u00a0Sechsten Kapitels: Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesses\u00a0\u00bb (Neue Kritik, Frankfurt\/M. 1969) wurde h\u00e4ufig genutzt. Unter den redaktionellen Titeln \u00ab\u00a0Exzerpte \u00fcber Arbeitsteilung, Maschinerie und Industrie\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0Die technologisch-historischen Exzerpte\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlichten Rainer Winkelmann und Hans-Peter M\u00fcller Ausz\u00fcge aus verschiedenen Exzerptheften von Marx (Ullstein Materialien, 1981 u. 1982). Die Edition, die als historisch-kritische Ausgabe bezeichnet wurde, gibt einzelne Seiten aus unterschiedlichen Heften (Exzerpte aus den 40\/50er Jahren) wieder, die von den Herausgebern umf\u00e4nglich kommentiert wurden. Dieser Vorgriff auf die MEGA<sup>2<\/sup>;-Edition war seinerzeit umstritten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/t281203.html#LiteraturIV\">Literatur<\/a><\/p>\n<p><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><b>V. Die historisch-kritische Ausgabe des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb in der MEGA<\/b><\/span><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><b>2<\/b><\/span><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><b>;<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die neue Marx-Engels-Gesamtausgabe MEGA<sup>2<\/sup>; erscheint seit 1975; gemeinsame Herausgeber waren die Parteiinstitute f\u00fcr Marxismus-Leninismus in Berlin und Moskau. In ihrer Verantwortung erschienen bis 1992 47 B\u00e4nde (bzw. Teilb\u00e4nde). 1990 ging die Herausgeberschaft an die Internationale Marx-Engels-Stiftung (IMES) in Amsterdam. Sie stellt sich die Aufgabe, die MEGA<sup>2<\/sup>; in internationaler Kooperation und als rein akademische Edition ohne jegliche parteipolitische Zielsetzung fortzuf\u00fchren. 1993 wurden neue revidierte Editionsrichtlinien ver\u00f6ffentlicht. Die wichtigsten Ver\u00e4nderungen betreffen die Kommentierung, die vom Marxismus-Leninismus ideologisch gepr\u00e4gt war. Der Editor hat subjektive Bewertungen m\u00f6glichst auszuschlie\u00dfen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die MEGA<sup>2<\/sup>; hat andere Editionsprinzipien als die MEW: Vollst\u00e4ndigkeit (alle \u00fcberlieferten Texte), Originaltreue (Orthographie, Originalsprache), Darstellung der Textentwicklung (autorisierte Textentwicklung in Drucken und innerhandschriftliche Varianten), ausf\u00fchrliche historisch-kritische Kommentierung und umfassender Quellennachweis.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die MEGA<sup>2<\/sup>; gliedert sich in vier Abteilungen: I. Abteilung: Werke, Artikel, Entw\u00fcrfe; II. Abteilung: \u00ab\u00a0Das Kapital\u00a0\u00bb und Vorarbeiten; III. Abteilung: Briefwechsel; IV. Abteilung: Exzerpte, Notizen, Marginalien.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\">\u00a0<span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">Jeder Band der MEGA<\/span><\/span><sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">2<\/span><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">; wird in zwei Teilb\u00e4nden publiziert, dem Text- und dem Apparatteil. Der Textteil umfa\u00dft den Edierten Text (den Haupttext und gegebenenfalls einen Anhang). Der wissenschaftliche Apparat enth\u00e4lt alle Nachweise \u00fcber die Provenienz, Zeugenbeschreibung und \u00dcberlieferungsgeschichte der Texte, Varianten-, Korrekturenverzeichnisse, Erl\u00e4uterungen und Register (Namen-, Literatur- und Sachregister).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<table border=\"0\" width=\"629\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<colgroup>\n<col width=\"629\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#666666\" width=\"629\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/poloek\/3-05.gif\" width=\"629\" height=\"469\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<dl>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"555\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<colgroup>\n<col width=\"545\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"545\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die Edition des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb und der vorbereitenden Manuskripte in der II. Abteilung mu\u00df im Kontext mit den anderen Abteilungen der MEGA<sup>2<\/sup>; gesehen werden. Marx\u2019 \u00f6konomische Studien und Exzerpthefte findet man in der vierten Abteilung, wobei leider bisher die wenigsten B\u00e4nde ver\u00f6ffentlicht worden sind. In der \u00dcbersicht wurde nicht ausdr\u00fccklich auf die Briefe eingegangen, aber ihre vollst\u00e4ndige Ver\u00f6ffentlichung in der III. Abteilung wird viele Hintergrundinformationen \u00fcber \u00ab\u00a0Das Kapital\u00a0\u00bb liefern, da nicht nur die Briefe von Marx und Engels, sondern auch von Dritten an sie publiziert werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Der\u00a0<i>erste Band<\/i>\u00a0des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb f\u00fcllt sechs MEGA-B\u00e4nde (II\/5-II\/10), insgesamt 8264 Seiten: Vier deutsche Auflagen (1867, 1872\/73, 1883, 1890), eine franz\u00f6sische (1872-75) und eine englische (1887) Ausgabe. Die der 1. deutschen Auflage folgenden MEGA-B\u00e4nde (II\/6, II\/8, II\/10) enthalten Variantenverzeichnisse (Gesamtumfang 245 MEGA-Seiten), in denen akribisch jede Textver\u00e4nderung registriert wurde. Im Bd. II\/10 ist dar\u00fcber hinaus ein \u00ab\u00a0Verzeichnis von Textstellen aus der franz\u00f6sischen Ausgabe, die nicht in die 3. oder 4. Auflage aufgenommen wurden\u00a0\u00bb, enthalten (52 Seiten).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">In den B\u00e4nden sind einige Erstver\u00f6ffentlichungen enthalten: handschriftliche Materialien von Marx (II\/6, II\/8), darunter vor allem das bedeutsame Manuskript \u00ab\u00a0Erg\u00e4nzungen und Ver\u00e4nderungen zum ersten Band des &lsquo;Kapitals&rsquo; (Dezember 1871-Januar 1872)\u00a0\u00bb (II\/6, mit einem innerhandschriftlichen Variantenapparat von 304 MEGA-Seiten), die handschriftliche Fassung von Fu\u00dfnoten (II\/6, II\/10), Marginalien in den Handexemplaren der 1. und 2. deutschen Auflage (II\/6, II\/8) sowie der franz\u00f6sischen Ausgabe (II\/7). F\u00fcr den heutigen \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb-Leser ist es damit m\u00f6glich, den Widerspruch zwischen der Einordnung des 1. Bandes in das Jahr 1867 und der Benutzung der 4. deutschen, von Engels herausgegebenen Auflage von 1890, wie sie im MEW-Bd. 23 vorliegt, aufzuheben und die einzelnen Ausgaben historisch-kritisch zu beurteilen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Die Erstver\u00f6ffentlichung des\u00a0<i>Manuskripts\u00a0<\/i>zum\u00a0<i>3. Buch<\/i>\u00a0(MEGA<sup>2<\/sup>; II\/4.2) umfa\u00dft 902 Druckseiten, im Apparatteil werden die innerhandschriftlichen Textvarianten wiedergegeben (259 Seiten). Nicht in allen Details wird der Band den revidierten Editionsrichtlinien gerecht. Obwohl die \u00ab\u00a0Einf\u00fchrung\u00a0\u00bb von ideologischem Ballast befreit wurde, sind noch alte Denkmuster erkennbar. Auch der edierte Text wurde durch redaktionelle \u00dcberschriften gegliedert, die die Handschrift von Engels aus der Druckfassung erkennen lassen. Aufgabe der Kommentierung in diesem Band war es jedoch nicht, die Unterschiede zu dieser herauszuarbeiten, da in der MEGA<sup>2<\/sup>; historisch-kritisch die Textentwicklung r\u00fcckblickend dargestellt wird. So ist einiges von der k\u00fcnftigen Edition der noch ausstehenden Manuskripte und der Druckfassung zu erwarten, die Diskussion dar\u00fcber ist jedoch bereits in vollem Gang.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">\u00c4hnliches wird auch bei der Ver\u00f6ffentlichung der Manuskripte zum\u00a0<i>2. Buch<\/i>\u00a0festzustellen sein, denn die von Engels vollbrachte Synthese der von Marx nachgelassenen acht Manuskripte ist nicht unproblematisch. Zur Zeit wird an den verbleibenden B\u00e4nde der II. Abteilung gearbeitet.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Wie aus dem Schaubild \u00fcber Marx\u2019 Arbeit am \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb hervorgeht, ist die Edition der Exzerpte in der IV. Abteilung von nicht zu untersch\u00e4tzender Bedeutung f\u00fcr die Analyse der von ihm benutzten Quellen. Die Ver\u00f6ffentlichung wird jedoch weit in das n\u00e4chste Jahrtausend reichen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/t281203.html#LiteraturV\"><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\">Literatur<\/span><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<table border=\"0\" width=\"636\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<colgroup>\n<col width=\"636\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#666666\" width=\"636\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.trend.infopartisan.net\/trd1203\/poloek\/3-06.gif\" width=\"636\" height=\"611\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<dl>\n<dd>\n<table border=\"0\" width=\"555\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<colgroup>\n<col width=\"545\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"545\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\"><b>Literatur zur Editiongeschichte<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><a style=\"color: #000000\" name=\"LiteraturII\"><\/a> <span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><b>Literatur II<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Irina Antonowa: Der Platz des Sechsten Kapitels \u00ab\u00a0Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesses\u00a0\u00bb in der Struktur d. \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung,<\/i>\u00a0Berlin 1982, H.11, S. 63-72; Irina Antonowa u.a.: Der dritte \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb-Entwurf von 1863-1865,\u00a0<i>IMSF-Jahrbuch 7,<\/i>\u00a0Frankfurt\/M., 1984, S. 394-409; Irina Antonowa: Zur Herausbildung der Struktur der Marxschen Kategorie \u00ab\u00a0Kapital im Allgemeinen\u00a0\u00bb im \u00f6konomischen Manuskript 1857\/58,\u00a0<i>Arbeitsbl\u00e4tter zur Marx-Engels-Forschung,<\/i>\u00a0Halle 1986, H. 19, S. 4-16; Klaus-Dieter Block u.a.: Das \u00ab\u00a0Book of the Crisis of 1857\u00a0\u00bb von Karl Marx,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung.NF,<\/i>\u00a0Hamburg 1991, S. 89-102; Rolf Dlubek u.a.: \u00ab\u00a0Das Kapital\u00a0\u00bb von K. Marx in der deutschen Arbeiterbewegung (1867-1878), Berlin 1967; Hannelore Drohla u.a.: Aus dem handschriftlichen Nachla\u00df von Karl Marx. Zur Erstver\u00f6ffentlichung der Hefte I bis V des Manuskripts \u00ab\u00a0Zur&#8230;\u00a0\u00bb,\u00a0<i>Wirtschaftswissenschaft<\/i>, Berlin 1976, H. 11, S. 1634-1659; G\u00fcnter Fabiunke: Zur Genesis des zweiten Bandes des Marxschen \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb,\u00a0<i>Marx-Engels-Forschungsberichte,<\/i>\u00a0Leipzig 1986, H. 3\/4, S. 10-26; Wolfgang Focke: Zur Geschichte des Textes, seiner Anordnung und Datierung (Manuskript 1861-63),\u00a0<i>Der zweite Entwurf des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb,<\/i>\u00a0Berlin 1983, S. 285-309; Rolf Hecker u.a.: Zu einigen Forschungs- und Editionsproblemen des ersten Bandes des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb in der MEGA,\u00a0<i>PROKLA 84,<\/i>\u00a0Berlin, Sept. 1991, S. 496-510; Rolf Hecker: Zur Herausgeberschaft des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb durch Engels. Res\u00fcmee der bisherigen Edition in der MEGA<sup>2<\/sup>;,\u00a0<i>Utopie kreativ,<\/i>\u00a0Berlin, 1995, H.61, S. 14-24; Michael Heinrich: \u00dcber die Reihenfolge der Entstehung von Buch II und der ersten Kapitel von Buch III des \u00f6konomischen Manuskripts 1863-65,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung. NF,<\/i>\u00a0Hamburg 1994, S. 214-217; Wolfgang Jahn u.a.: Fragen der Entwicklung der Forschungsmethode von Karl Marx in den Londoner Exzerptheften von 1850-1853,\u00a0<i>Arbeitsbl\u00e4tter zur Marx-Engels-Forschung,<\/i>\u00a0Halle 1979, H. 7, S. 4-112; Wolfgang Jahn u.a.: Die Stellung der \u00ab\u00a0Theorien \u00fcber den Mehrwert\u00a0\u00bb in der Entstehungsgeschichte des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb,\u00a0<i>Der zweite Entwurf des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb,<\/i>\u00a0Berlin 1983, S. 42-77; J\u00fcrgen Jungnickel: Zur Textver\u00e4nderung von der 1. zur 2. deutschen Auflage des ersten Bandes des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb,\u00a0<i>IMSF-Jahrbuch 12,<\/i>\u00a0Frankfurt\/M., 1987, S. 220-225; J\u00fcrgen Jungnickel u.a.: Zur Ver\u00f6ffentlichung des Manuskripts 1861-1863 (der zweite Entwurf des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb) in der MEGA,\u00a0<i>Wirtschaftswissenschaft<\/i>, Berlin 1983, H. 1, S. 1-14; J\u00fcrgen Jungnickel u.a.: Engels&rsquo; Redaktionsunterlagen zu Marx&rsquo; Manuskript von 1864\/65, das 1894 als Buch III des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb erschien,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung.NF,<\/i>\u00a0Hamburg 1995, S. 27-48; A. M. Kogan: Zur Frage der Methodologie des Planes der sechs B\u00fccher von Karl Marx,\u00a0<i>Arbeitsbl\u00e4tter zur Marx-Engels-Forschung,<\/i>\u00a0Halle 1986, H. 20, S. 56-80; Eike Kopf: Wann verfa\u00dfte Marx seine letzte \u00f6konomische Arbeit?,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung.NF,<\/i>\u00a0Hamburg 1992, S. 124-126; Larissa Miskewitsch u.a.: Zur Periodisierung der Arbeit von Karl Marx am \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb in den Jahren 1863 bis 1867,\u00a0<i>Marx-Engels-Jahrbuch 5,<\/i>\u00a0Berlin 1982, S. 294-322; Manfred M\u00fcller: \u00dcber die Edition des Marx-Manuskripts \u00ab\u00a0Zur Kritik der politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb von 1861-1863,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung,<\/i>\u00a0Berlin 1980, H. 6, S. 89-94; Izumi Omura: Zum Abschlu\u00df der Ver\u00f6ffentlichung der verschiedenen Ausgaben des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb in der MEGA<sup>2<\/sup>;,\u00a0<i>MEGA-Studien 1994\/2,<\/i>\u00a0Berlin, S. 56-67; Michail Ternowski u.a.: \u00ab\u00a0Grundrisse\u00a0\u00bb: Probleme des 2. und 3. Bandes des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb und Begriff des \u00ab\u00a0Kapitals im Allgemeinen\u00a0\u00bb,\u00a0<i>IMSF-Jahrbuch 12,<\/i>\u00a0Frankfurt\/M., 1987, S. 176-182; Artur Schnickmann: Marx&rsquo; \u00ab\u00a0Beihefte\u00a0\u00bb von 1863,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung,<\/i>\u00a0Berlin 1979, H. 5, S. 99-104; Fred Schrader: Restauration und Revolution. Die Vorarbeiten zum \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb von Karl Marx in seinen Studienheften 1850-1858, Hildesheim 1980; Hannes Skambraks: \u00dcber Marx&rsquo; gr\u00f6\u00dftes Manuskript gebeugt. Zur wissenschaftlich-editorischen Arbeit am Manuskript \u00ab\u00a0Zur Kritik&#8230;\u00a0\u00bb von 1861-1863,\u00a0<i>Marx-Engels-Jahrbuch 2,<\/i>\u00a0Berlin 1979, S. 201-217; Carl-Erich Vollgraf: Eine Frage wie sie nur die MEGA stellen und beantworten kann: W\u00e4re eine neuerliche Edition von Engels&rsquo; Disposition \u00ab\u00a0Die B\u00f6rse\u00a0\u00bb &#8230;,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung.NF,<\/i>\u00a0Hamburg 1993, S. 149-164; Witali Wygodski: Zur Erarbeitung der Struktur der \u00f6konomischen Theorie durch Marx in den Jahren 1859-61,\u00a0<i>Arbeitsbl\u00e4tter zur Marx-Engels-Forschung,<\/i>\u00a0Halle 1982, H. 14, S. 5-19.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><a style=\"color: #000000\" name=\"LiteraturIII\"><\/a> <span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><b>Literatur III<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Siegfried Bahne: Zur Geschichte der ersten Marx\/Engels-Gesamtausgabe. In: Arbeiterbewegung und Geschichte,\u00a0<i>Schriften aus dem Karl-Marx-Haus Trier,<\/i>\u00a0Nr. 29, Trier 1983, S. 146-165; Hans-Peter Harstick: Zum Schicksal der Marxschen Privatbibliothek,\u00a0<i>International Review of Social History,<\/i>\u00a0Jg. XVIII, Amsterdam 1973, S. 203-222; Martin Hundt: Gedanken zur bisherigen Geschichte der MEGA,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung. NF 1992,<\/i>\u00a0S. 56-66; G\u00f6tz Langkau: Marx-Gesamtausgabe \u2013 dringendes Parteiinteresse oder dekorativer Zweck? Ein Wiener Editionsplan zum 30. Todestag, Briefe und Briefausz\u00fcge,\u00a0<i>International Review of Social History,<\/i>\u00a0Jg. XXVIII, Amsterdam 1983, S. 104-142; Paul Meyer: Die Geschichte des sozialdemokratischen Parteiarchivs und das Schicksal des Marx-Engels-Nachlasses,\u00a0<i>Archiv f\u00fcr Sozialgeschichte,<\/i>\u00a0VI.\/VII Bd., 1966\/67, Hannover 1966, S. 5-198; Maria Hunink: De Papieren van de Revolutie, IISG, Amsterdam 1986; Rolf Hecker: Die Verhandlungen \u00fcber den Marx-Engels-Nachla\u00df 1935\/36. Bisher unbekannte Dokumente aus Moskauer Archiven,\u00a0<i>MEGA-Studien 1995\/2,<\/i>\u00a0hrsg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung, Berlin, S. 3-25; Rolf Hecker: Marx\/Engels-Dokumente dem \u00ab\u00a0IMEL zugef\u00fchrt\u00a0\u00bb. Zur Requirierungsaktion des Moskauer Marx-Engels-Lenin-Instituts 1945\/46,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Geschichte der Arbeiterbewegung<\/i>\u00a0(BzG), Berlin, 3\/1997, S. 68-81; D. Rjasanoff: Neueste Mitteilungen \u00fcber den literarischen Nachla\u00df von Karl Marx und Friedrich Engels,\u00a0<i>Gr\u00fcnberg-Archiv<\/i>, Jg. 11, Leipzig 1925, S. 385-4; Franz Schiller: Das Marx-Engels-Institut in Moskau,\u00a0<i>Gr\u00fcnberg-Archiv<\/i>, XV, 15. Jg., Leipzig 1930, S. 416-435.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><a style=\"color: #000000\" name=\"LiteraturIV\"><\/a> <span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><b>Literatur IV<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Rolf Hecker: Rjazanovs Editionsprinzipien der ersten MEGA,\u00a0<i>David Borisovic Rjazanov und die erste MEGA, Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge. Sb. 1<\/i>, Hamburg 1997, S. 7-27; J\u00fcrgen Rojahn: Aus der Fr\u00fchzeit der Marx-Engels-Forschung: Rjazanovs Studien in den Jahren 1907-1917 im Licht seiner Briefwechsel im IISG, MEGA-Studien 1996\/2, S. 3-65; Wolfgang Jahn: Werden die \u00ab\u00a0Theorien \u00fcber den Mehrwert\u00a0\u00bb zu Recht als der 4. Band des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb von Marx betrachtet?,\u00a0<i>Arbeitsbl\u00e4tter zur Marx-Engels-Forschung<\/i>, Halle 1976, H. 1, S. 55-63; Christel Sander: Zur Editionsgeschichte der ersten Ausgabe der \u00ab\u00a0Theorien \u00fcber den Mehrwert\u00a0\u00bb \u2013 herausgegeben von Karl Kautsky, Wirtschaftswissenschaft, Berlin 1975, H. 7, S. 1086-1091; Eike Kopf: Die Vorbereitungsarbeiten zur Ver\u00f6ffentlichung des \u00ab\u00a0Kapitals\u00a0\u00bb in der ersten MEGA,\u00a0<i>Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung<\/i>, Berlin 1983, H. 14, S. 79-97.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000\"><a style=\"color: #000000\" name=\"LiteraturV\"><\/a> <span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-size: small\"><b>Literatur V<\/b><br \/>\nEditionsrichtlinien der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA), hrsg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung Amsterdam, Dietz Verlag Berlin 1993; Carl-Erich Vollgraf: Die Kommentierung \u2013 Achillisferse der zweiten MEGA? Zur Kritik und Geschichte der MEGA\u00b2, Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge 1992, hrsg. von C.-E. Vollgraf, R. Sperl und R. Hecker, Argument Verlag Hamburg\/Berlin 1992, S. 5-20; Richard Sperl: Das Vollst\u00e4ndigkeitsprinzip der MEGA \u2013 editorischer Gigantismus? Ebd., S. 21-33; J\u00fcrgen Jungnickel: Einige Bemerkungen zu den Registern in der MEGA. Ebd., S. 34-42; J\u00fcrgen Rojahn: Und sie bewegt sich doch! Die Fortsetzung der Arbeit an der MEGA unter dem Schirm der IMES, MEGA-Studien 1994\/1, hrsg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung Amsterdam, Dietz Verlag Berlin, S. 5-31; Rolf Dlubek: Die Entstehung der zweiten Marx-Engels-Gesamtausgabe im Spannungsfeld von legitimatorischem Auftrag und editorischer Sorgfalt. Ebd., S. 60-106; Hans-Georg Backhaus, Helmut Reichelt: Der politisch-ideologische Grundcharakter der Marx-Engels-Gesamtausgabe: eine Kritik der Editionsrichtlinien der IMES, MEGA-Studien 1994\/2, S. 101-118; Michael Heinrich: Edition und Interpretation. Zu dem Artikel von Hans-Georg Backhaus und Helmut Reichelt, MEGA-Studien, 1995\/2, S. 111-121; David Borisovic Rjazanov und die erste MEGA, Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung. NF, Sb. 1, Berlin 1997; Richard Sperl: Die Marginalien in den B\u00fcchern aus den pers\u00f6nlichen Bibliotheken von Marx und Engels; ihr Stellenwert f\u00fcr die biographische und wissenschaftsgeschichtliche Forschungen \u2013 M\u00f6glichkeiten und Grenzen ihrer Edition, editio. Internationales Jahrbuch f\u00fcr Editionswissenschaft, 9\/1995, S. 141-168; Rolf Hecker: Internationale Marx\/Engels-Forschung und Edition. Ein Literaturbericht, Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, Nr. 33, M\u00e4rz 1998 (Frankfurt\/M.), S. 8-25;<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\"><i><b>Internet:<\/b><\/i><\/span><\/span><\/p>\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Langzeitvorhaben MEGA:<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.bbaw.de\/vh\/mega\"><br \/>\nhttp:\/\/www.bbaw.de\/vh\/mega<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Internationales Institut f\u00fcr Sozialgeschichte Amsterdam, Sitz der IMES:<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.iisg.nl\/\"><br \/>\nhttp:\/\/www.iisg.nl\/<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Friedrich-Ebert-Stiftung, Karl-Marx-Haus Trier:<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.fes.gmd.de\/marx\"><br \/>\nhttp:\/\/www.fes.gmd.de\/marx<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Russian Independet Institute of Social and Nationalities Problems, MEGA-Gruppe:<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.riisnp.ru\/win\/eng.htm\"><br \/>\nhttp:\/\/www.riisnp.ru\/win\/eng.htm<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/home.t-online.de\/home\/r.hecker\/marxnf.htm\"><br \/>\nhttp:\/\/home.t-online.de\/home\/r.hecker\/marxnf.htm<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\"><b>Editorische Anmerkungen<\/b><\/span><\/span><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Arial;color: #000000\"><span style=\"font-size: small\">Der Artikel ist eine Spiegelung von<br \/>\n<a style=\"color: #000000\" href=\"http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/rh1.htm\">http:\/\/www.sozialistische-klassiker.org\/kapital.doc\/rh1.htm<\/a><\/span><\/span><\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehungs-, \u00dcberlieferungs- und Editionsgeschichte der \u00f6konomischen Manuskripte und des \u00ab\u00a0Kapital\u00a0\u00bb von Rolf Hecker<\/p>\n","protected":false},"author":14481,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35,10,19,20],"tags":[],"class_list":["post-1785","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-articles","category-capital","category-marx","category-michael-heinrich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14481"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1785"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1785\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1786,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1785\/revisions\/1786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}