{"id":1973,"date":"2020-04-21T19:41:02","date_gmt":"2020-04-21T17:41:02","guid":{"rendered":"http:\/\/liremarx.noblogs.org\/?p=1973"},"modified":"2020-04-21T19:51:17","modified_gmt":"2020-04-21T17:51:17","slug":"das-problem-der-geldbildung-und-seine-losung-im-kapital-teinosuke-otani-1989","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/?p=1973","title":{"rendered":"Das Problem der Geldbildung und seine L\u00f6sung im ,,Kapital\u201c, Teinosuke Otani, 1989"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"n3VNCb alignleft\" src=\"https:\/\/image3.slideserve.com\/5903417\/slide1-n.jpg\" alt=\"PPT - Austausch mittels Geld PowerPoint Presentation, free ...\" width=\"279\" height=\"209\" data-noaft=\"1\" \/>Teinosuke Otani, (Beitr\u00e4ge zur Marx Engels Forschung 27\/1989), Das Problem der Geldbildung und seine L\u00f6sung im ,,Kapital\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Bei der Untersuchung der Marxschen \u00dcberarbeitung des ersten Bandes des Kapitals\u00a0\u00bb ist auch die Frage in den Mittelpunkt der Diskussion ger\u00fcckt, in welcher Beziehung die Wertformanalyse, die Fetischismusanalyse und die Austauschproze\u00dfanalyse stehen &#8211; und zwar insbesondere im Zusammenhang mit der Entstehung des Geldes. In Japan wurde schon in den f\u00fcnfziger Jahren \u00fcber diese Problematik heftig debattiert. Der verstorbene Samezo Kuruma, der wahrscheinlich in Europa als Herausgeber des 15b\u00e4ndigen ,,Marx-Lexikons zur politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb bekannt ist, hat dieses Problem erforscht und 1957 sein Buch ,,Wertformanalyse und Austausch\u00adproze\u00dfanalyse\u00a0\u00bb publiziert. Seine soliden Interpretationen haben einen gro\u00dfen Einflu\u00df auf die weitere Diskussion gehabt, und auch noch heute erw\u00e4hnt fast die ge\u00adsamte Fachliteratur seine Ansichten und \u00e4u\u00dfert sich daf\u00fcr oder dagegen. Es w\u00e4re also nicht \u00fcberfl\u00fcssig, hier, dem Kerngedanken von Kuruma1 zustimmend, den In\u00adhalt jener drei Analysen sowie ihre Beziehungen zu behandeln.<\/p>\n<p align=\"justify\"><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\">Marx schreibt im 2. Kapitel des ersten Bandes des ,,Kapitals\u00a0\u00bb: ,,Die Schwierigkeit liegt nicht darin zu begreifen, da\u00df Geld Waare, sondern wie, warum, wodurch Waare Geld ist.\u201c2 (Hervorhebung vom Verf.) Kuruma ist zu dem Schlu\u00df gekommen, da\u00df ge\u00adrade in diesem Satz Marx selbst kurz, aber klar sowohl den Inhalt als auch die Struktur der Geldbildungstheorie im ,,Kapital\u00a0\u00bb angedeutet hat. Kuruma behauptete: In der Wertformanalyse ist die Frage, ,,wie Ware Geld ist\u00a0\u00bb, in der Fetischismusanalyse ist die Frage, ,,warum Ware Geld ist\u00a0\u00bb, und in der Austauschproze\u00dfanalyse ist die Frage, ,,wodurch Ware Geld ist\u00a0\u00bb, jeweils behandelt und erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h2 align=\"justify\"><\/h2>\n<h2 align=\"justify\">1. Fragestellung und Beantwortung in der Wertformanalyse<\/h2>\n<p align=\"justify\">Bekanntlich sagt Marx in der 2.Auflage im einleitenden Teil der Wertformanalyse, hier gelte es, die Genesis der Geldform nachzuweisen, womit zugleich das Geldr\u00e4tsel verschwinde.3 So ist es das Ziel der Wertformanalyse, die Genesis der Geldform aufzukl\u00e4ren und damit das Geldr\u00e4tsel zu l\u00f6sen. Das ,,R\u00e4tsel\u00a0\u00bb besteht hier darin, wie ein Quantum des Goldes als Ding den Wert der Ware ausdr\u00fccken kann. Von der Seite der Ware kann man das R\u00e4tsel auch so formulieren: Wie wird der Warenwert in der Form des bestimmten Quantums eines besonderen Gebrauchswerts, des Goldes, ausge\u00addr\u00fcckt? Kuruma nannte das letztere R\u00e4tsel ,,R\u00e4tsel der Geldform\u00a0\u00bb. Marx stellte das R\u00e4tsel nicht nur als erster als Frage der Wertform, sondern beantwortete die Frage auch gr\u00fcndlich.<\/p>\n<p align=\"justify\">Marx fand heraus, da\u00df die Geldform eine entwickelte Wertform und das R\u00e4tsel der Geldform nichts anderes als das entwickelte, elementare R\u00e4tsel der Wertform ist. Die Geldform reduzierte er, in der Analyse zur\u00fcckgehend, auf ihre Elementarform, die einfache Wertform, und darin entdeckte er den innersten Kern des R\u00e4tsels der Geldform sowie des Geldes: Wie der Wert einer Ware im Gebrauchswert einer ande\u00adren, ihr gleichgesetzten Ware, also im geraden Gegenteil des Werts, ausgedr\u00fcckt wird (,,R\u00e4tsel der Wertform\u00a0\u00bb), und da\u00df dabei der Gebrauchswert der letzteren Ware die Wertform f\u00fcr die erstere Ware wird (,,R\u00e4tsel der \u00c4quivalentform ,,). Da man bei der unmittelbaren Betrachtung der Geldform dem mystischen Charakter des Goldes als der Geldware gegen\u00fcbersteht, kann man nur in der einfachen Wertform diese Frage in reiner Form stellen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Marx l\u00f6ste diese Frage von Grund auf, indem er durch die Analyse der einfachen Wertform einen eigent\u00fcmlichen ,,Umweg\u00a0\u00bb des Wertausdrucks entdeckte. In dem Wertausdruck: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock, ist der Wert der Leinwand im Rock ausgedr\u00fcckt. Damit dieser Ausdruck aber als solcher zustande kommt, mu\u00df der K\u00f6rper des Rockes als ,,Wertk\u00f6rper\u00a0\u00bb, d.h. ein ,,K\u00f6rper [&#8230;), dem man es ansieht, da\u00df er Werth ist, also Gallerte von Arbeit, die sich durchaus nicht unterscheidet von der im Leinwandwerth vergegenst\u00e4ndlichten Arbeit\u00a0\u00bb5 (Hervorhebung vom Verf.) gelten, denn sonst k\u00f6nnte das Quantum eines Dinges, des Rockes, die Gr\u00f6\u00dfe der gesell\u00adschaftlichen Einheit, des Werts, nicht ausdr\u00fccken. Aber wie entsteht der Zustand, in dem der Rock als Wertk\u00f6rper gilt? Indem sich die Leinwand qualitativ sowie quantitativ dem Rock gleichsetzt oder sich auf ihn als ihr selbst Gleichwertiges, also als ,,\u00c4quivalent\u00a0\u00bb&lsquo; bezieht. Dies bedeutet einfach, da\u00df sie sich auf ihn in der Weise bezieht oder verh\u00e4lt, wie sie ihn als solches anerkennt. Erst dadurch erh\u00e4lt der Rock eine gesellschaftliche, nur in dieser Beziehung geltende Qualit\u00e4t oder eine \u00f6konomische Formbestimmtheit als Wertk\u00f6rper. Der Rock wird so der Tr\u00e4ger eines gesellschaftlichen Produktionsverh\u00e4ltnisses. Erst dann, erst auf diesem ,,Umweg\u00a0\u00bb, kann die Leinwand sagen, da\u00df auch sie selbst ein Wertding sei. Marx schreibt: ,,Indem sich Waare A auf die Waare B als incarnirten Werth [Werthk\u00f6rper- in der 2.Auflage] bezieht, d.h. als Materiatur menschlicher Arbeit, macht sie den K\u00f6rper der fremden Waare zum Material ihres eignen Werthausdrucks. Der Werth einer Waare, so ausgedr\u00fcckt im Gebrauchswenh einer verschiedenartigen Waare, erh\u00e4lt [besitzt &#8211; in der 2.Auflage] die Form des relativen Werths.\u201c6 Die Hauptsache besteht also darin, da\u00df die Ware \u00fcberhaupt nie f\u00fcr sich ihren eignen Wert ausdr\u00fccken kann, sondern da\u00df sie zuerst die Naturalform einer anderen Ware zu ihrem eigenen Wertspiegel machen mu\u00df. Hierin liegt gerade ,,das Geheimni\u00df der Werthform und daher, in nuce, des Gel\u00addes\u00a0\u00bb7, wie denn \u00fcberhaupt Marx sagte: ,,Das Gebeimni\u00df aller Werthform mu\u00df in dieser einfachen Werthform stecken.\u201c8<\/p>\n<p align=\"justify\">Aber ,,wir stehn hier bei dem Springpunkt alter Schwierigkeiten, welche das Verst\u00e4ndni\u00df der Werthform hindern\u00a0\u00bb9. Denn ,,statt auseinanderzufallen, reflektiren sich die gegens\u00e4tzlichen Bestimmungen der Waare hier ineinander\u00a0\u00bb10. Und zwar fallen alle Momente des Wertausdrucks zu derselben Zeit zusammen: Indem die Leinwand ich dem Rock gleichsetzt, ,,schl\u00e4gt die Leinwand verschiedne Fliegen mit einer Klappe\u201c11 Man mu\u00df alle diese Momente herausfinden, und zwar ihren logischen Zusammenhang exakt begreifen. Dazu kommt noch der ,,Schein, als ob die Aequivalentform einer Waare aus ihrer eignen dinglichen Natur entspringe&rsquo; statt blo\u00dfer Reflex der Beziehungen der andern Waaren zu sein\u00a0\u00bb12. Diese ,,eigentliche Schwierigkeit\u00a0\u00bb13 \u00fcberwindend, l\u00f6ste Marx das R\u00e4tsel der Wertform sowie der \u00c4quivalentform&rsquo; indem er in der einfachen Wertform die Frage selbst in der reinsten und einfachsten Form stellte und die Struktur des ,,Umwegs\u00a0\u00bb des Wertausdrucks aufkl\u00e4rte. Als er im Vorwort der 1.Auflage des ,,Kapitals\u00a0\u00bb schrieb: ,,Mit Ausnahme des Abschnitts \u00fcber die Werthform wird man daher die\u00df Buch nicht wegen Schwerverst\u00e4ndlichkeit anklagen k\u00f6nnen\u00a0\u00bb14, mu\u00df Marx der Gedanke von dieser ,,eigentlichen Schwierigkeit\u00a0\u00bb vorgeschwebt haben. Wenn man einmal diese Schwierigkeit, also die Struktur des ,,Umwegs\u00a0\u00bb, begreift und dadurch die Eigent\u00fcmlichkeiten der \u00c4quivalentform versteht, ist es nicht mehr so schwierig, ja ,sogar ,,leicht\u00a0\u00bb, ,,die Metamorphosenreihe welche die einfache Waarenform: 20 Ellen Leinwand 1 Rock durchlaufen mu\u00df, um ihre fertige Gestalt: 20 Ellen Leinwand = 2Pfd. St., d.h. die Geldform zu gewin\u00adnen\u00a0\u00bb15, zu finden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Nachdem Marx die einfache Wertform, d.h. den ,,Keim der Geldform\u00a0\u00bb16 analysiert hat, entwickelte er diese ,,Metamorphosenreihe\u00a0\u00bb. Dadurch brachte er es fertig, ,,die Genesis dieser Geldform nachzuweisen, also die Entwicklung des im Werthverh\u00e4ltni\u00df der Waaren enthaltenen Werthausdrucks von seiner einfachsten unscheinbarsten Gestalt bis zur blendenden Geldform zu verfolgen\u00a0\u00bb17, womit zugleich das ,,Geldr\u00e4tsel\u00a0\u00bb verschwand.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn man die in dieser Wertformanalyse zu l\u00f6sende Frage mit einem Wort zusammenfassen wollte, k\u00f6nnte man sie so ausdr\u00fccken: Wie ist Ware Geld? Da\u00df ,,Ware Geld ist\u00a0\u00bb, bedeutet hier einerseits die allgemeinste Erscheinung in der Warenzirkulation, da\u00df alle Waren die Preisform: x Ware A = y Geldware&rsquo; annehmen, und andererseits die Tatsache, die bei der Bildung der Preisform vorausgesetzt ist, n\u00e4mlich da\u00df eine besondere Ware Gold schon Geld geworden ist. Um dieselbe Frage mit dem Subjekt ,,Geld\u00a0\u00bb auszudr\u00fccken, kann man sagen: Wie entsteht das Geld?<\/p>\n<h2 align=\"justify\">2. Fragestellung und Beantwortung in der Fetischismusanalyse<\/h2>\n<p align=\"justify\">Marx schreibt im 4.Abschnitt des 1.Kapitels: ,,Die politische Oekonomie hat nun zwar, wenn auch unvollkommen, Werth und Werthgr\u00f6\u00dfe analysirt und den in diesen Form versteckten Inhalt entdeckt. Sie hat niemals auch nur die Frage gestellt, warum dieser Inhalt jene Form annimmt, warum sich also die Arbeit im Werth und das Ma\u00df der Arbeit durch ihre Zeitdauer in der Werthgr\u00f6\u00dfe des Arbeitsprodukts darstellt?\u201c18 Hier deutete Marx offenbar an, da\u00df er eben diese Frage aufgekl\u00e4rt hat.<\/p>\n<p align=\"justify\">Er versah gerade diese Stelle mit einer Fu\u00dfnote19, worin er ausdr\u00fccklich den Grund daf\u00fcr zeigt, da\u00df die klassische politische \u00d6konomie nicht die Frage stellen konnte: Warum mu\u00df der Wert die Wertform annehmen? Weil sie die b\u00fcrgerliche Produktionsweise als ,,die ewige Naturform gesellschaftlicher Produktion\u00a0\u00bb verkannt habe, sei es ihr also nie gelungen, die Form des Werts, die ihn zum Tauschwert macht, herauszufinden, und deshalb habe sie nicht einmal eine solche Frage stellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Diese Fu\u00dfnote war eigentlich in der 1.Auflage dem folgenden Satz am Ende der Wertformanalyse angef\u00fcgt: ,, Das entscheidend Wichtige aber war,den inneren nothwendigen Zusammenhang zwischen Werthform, Werthsubstanz und Werthgr\u00f6\u00dfe zu entdecken, d.h. ideell ausgedr\u00fcckt, zu beweisen, da\u00df die Werthform aus dem Wertbegriff entspringt.\u201c20 Daraus wird ersichtlich, warum Marx in der zweiten Auflage die obige Aussage mit dieser Fu\u00dfnote versehen hat. Er wollte damit sozusagen ,,den inneren nothwendigen Zusammenhang\u00a0\u00bb zwischen der Frage, warum die Arbeit die Form des Worts annimmt, und der Frage, warum der Wert die Wertform annimmt, zeigen &#8211; weil die letztere Frage schlie\u00dflich auf die erstere zur\u00fcckkommt. Dazu schreibt er auch: ,,Die Frage, warum das Geld nicht unmittelbar die Arbeitszeit selbst repr\u00e4sentirt, so da\u00df z.B. eine Papiernote x Arbeitsstunden vorstellte, k\u00f6mmt ganz einfach auf die Frage heraus, warum auf Grundlage der Waarenproduktion die Arbeitsprodukte sich als Waaren darstellen m\u00fcssen, denn die Darstellung der Waare schlie\u00dft ihre Verdopplung in Waare und Geldwaare ein. Oder warum Privatarbeit nicht als unmittelbar gesellschaftliche Arbeit, als ihr Gegentheil, behandelt werden kann.\u00a0\u00bb21 Indem die Fetischismusanalyse aufkl\u00e4rt, warum die gesellschaftlich zur Produktion der Ware erheischte Arbeit die Form des Werts der Ware, kl\u00e4rt sie zugleich auf, warum der Wert der Ware die Wertform und daher die Geldform annimmt, oder warum alle Waren die Preisform: x Ware A = y Geld, annehmen,- und da her auch warum eine besondere Ware (Gold) Geld wird -kurz, warum Ware Geld ist.<\/p>\n<p align=\"justify\">Marx beantwortete bekanntlich diese Frage mit dem spezifisch gesellschaftlichen Charakter der Arbeit in der,,historisch bestimmten geselIschaftlichen Produktionsweise, der Waarenproduktion\u00a0\u00bb22. Damit die voneinander unabh\u00e4ngig betriebenen Privatarbeiten sich als Glieder der gesellschaftlichen Gesamtarbeit und daher der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit bew\u00e4hren, mu\u00df ,,die einzelne Arbeit sich als abstrakt allgemeine und in dieser Form als gesellschaftliche darstellen\u00a0\u00bb23, also eine dingliche Form des Werts der Ware, eines Dinges annehmen. Und zwar mu\u00df der Wert der Ware eine spezifische Wertform besitzen, worin sie den Gebrauchswert einer anderen Ware zu ihrem eigenen Wertspiegel macht. Der Kern der Sache liegt also darin, da\u00df unter einer Produktionsweise, worin die Arbeit als Privatarbeit betrieben wird, die Arbeit notwendig die Form des Warenwerts, das Arbeitsprodukt die Warenform, und daher der Wert die Wertform, also am Ende die Geldform, Preisform annehmen mu\u00df. Auch nach dem Gesichtspunkt der Geldbildung bildet die Fetischismusanalyse einen eigenen, von der Wertformanalyse zu unterscheidenden Problembereich.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es w\u00e4re besser, hier noch folgende Bemerkungen zu machen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Erstens tritt der Fetischismus selbst, oder die Frage ,,warum\u00a0\u00bb, nicht erst im 4.Abschnitt auf, sondern Tatsachen des Fetischismus sind davor schon hier und da gezeigt worden. Im 1.Abschnitt erscheint der Warenwert als Werteigenschaft der Arbeitsprodukte, der Dinge, und im 3.Abschnitt wird, noch einen Schritt weitergehend, festgestellt, da\u00df der gesellschaftliche Charakter menschlicher Arbeit in der Gestalt eines Dinges erscheint. In der 2. Auflage behandelt aber erst der 4. Abschnitt diese Tatsachen als Erscheinungen des der Warenproduktion eigent\u00fcmlichen Fetischismus einheitlich. Mit anderen Worten, Marx reflektiert hier diese Tatsachen, findet darin die Durchsetzung des Fetischcharakters der Ware, erkennt unter diesem Gesichtspunkt Ergebnisse der bisherigen Analyse wieder und untersucht, woraus dieser Charakter entspringt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zweitens aber gibt es einen Unterschied in der Behandlungsweise des Fetischismus zwischen der 1. und der 2.Auflage des ,,Kapitals\u00a0\u00bb. In der 1.Auflage war die Frage ,,warum\u00a0\u00bb schon in der Wertformanalyse eingehender behandelt24, ohne das Wort ,,Fetisch\u00a0\u00bb zu nennen, und dementsprechend war in ihrem Anhang \u201eWertform\u201c die \u201eVierte Eigenth\u00fcmlichkeit der Aequivalentform: Der Fetischismus der Waarenform ist frappanter in der Aequivalentform als in der relativen Werthform\u201c25 beschrieben. Bei der Bearbeitung f\u00fcr die 2.Auflage wurden diese Beschreibungen, weitgehend \u00fcberarbeitet, in den selbst\u00e4ndigen 4.Abschnitt integriert. Aber dies war nur eine Modifikation in der Darstellungsweise, die keineswegs die Problematik selbst ver\u00e4nderte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Drittens gibt es auch in der Behandlung des ,,Geldfetischs\u00a0\u00bb einen Unterschied zwischen beiden Auflagen. Da in der 1.Auflage die Geldform erst im 2. Kapitel auftritt, konnte Marx im vorhergehenden Fetischismusabschnitt noch nicht den Geldfetisch erw\u00e4hnen. Daraus erkl\u00e4rt sich wahrscheinlich, da\u00df die Beschreibung \u00fcber den ,,Geldfetisch\u00a0\u00bb am Ende des Austauschprozesses steht26&prime; was auch in der2.Auflage-hier nicht mehr notwendigerweise &#8211; unver\u00e4ndert bleibt27.<\/p>\n<p align=\"justify\">Fragestellung und Beantwortung in der Austauschproze\u00dfanalyse<\/p>\n<p align=\"justify\">W\u00e4hrend in der Wertformanalyse die Ware ausschlie\u00dflich vom Gesichtspunkt des Werts betrachtet wird und der Gebrauchswert als n\u00fctzliches Ding, dessen Eigenschaften Bed\u00fcrfnisse der Warenbesitzer befriedigen, ganz au\u00dfer acht bleibt, spielt der Gebrauchswert in der Betrachtung des Austauschprozesses eine eigene Rolle, denn der Austauschproze\u00df ist vor allem ein Proze\u00df, worin die Waren aus der Hand, f\u00fcr die sie Nicht-Gebrauchswerte sind, in die Hand, f\u00fcr die sie Gebrauchswerte sind, \u00fcbergehen. Im Austauschproze\u00df mu\u00df sich die Ware also einerseits als Gebrauchs-wert realisieren, d.h. darin m\u00fcssen die Waren Warenbesitzer, f\u00fcr die sie Gebrauchs-werte sind, finden. Andererseits mu\u00df sich jede Ware darin als Wert realisieren, d.h. als Wert gelten oder ihre Austauschbarkeit mit beliebigen Waren unter Beweis stellen. So mu\u00df der Austauschproze\u00df sowohl der Proze\u00df der Realisierung der Ware als Gebrauchswert, als auch der Proze\u00df ihrer Realisierung als Wertsein, aber die beiden Realisierungen setzen einander voraus und schlie\u00dfen sich zugleich wechselseitig aus. Damit sich die Warenproduktion verallgemeinert, mu\u00df dieser Widerspruch vermittelt werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Dieser Widerspruch erscheint auch als Zusammensto\u00df zwischen den Forderungen, die die Warenbesitzer von Natur aus haben. Nachdem Marx im ,,Kapital\u00a0\u00bb den Widerspruch zwischen beiden Realisierungen der Ware beschreibt, zeigt er, die Diskussion einen Schritt vorantreibend, da\u00df, wenn alle Warenbesitzer ihre Waren unmittelbar als Werte gelten lassen wollen, ihre Forderungen in Widerspruch geraten. Diese Sackgasse mu\u00df \u00fcberwunden werden. ,,In ihrer Verlegenheit denken unsre Waarenbesitzer wie Faust. Im Anfang war die That. Sie haben daher schon gehandelt, bevor sie gedacht haben. Die Gesetze der Waarennatur beth\u00e4tigten sich im Naturinstinkt der Waarenbesitzer.\u00a0\u00bb28 Hier sagt Marx einfach und zudem humorvoll, da\u00df die Warenbesitzer genau so handelten, wie es die Theorie aufkl\u00e4rt, womit Marx andeutet, da\u00df das Geld, wie alle anderen Verh\u00e4ltnisse in der Warenproduktion, ein naturw\u00fcchsiges Produkt ist, also keineswegs ,,erfunden\u00a0\u00bb wurde. Aber wie?.,, Sie k\u00f6nnen ihre Waaren nur als Werthe und darum nur als Waaren auf einander beziehn, indem sie dieselben gegens\u00e4tzlich auf irgend eine andre Waare als allgemeinen Aequivalent beziehn. Das ergab die Analyse der Waare.\u00a0\u00bb29 Es ist unbezweifelbar, da\u00df Marx mit den Worten ,,die Analyse der Waare\u00a0\u00bb die Wertformanalyse meinte. Also sei hier festgehalten, da\u00df der L\u00f6sungsweg, das Wie, schon in der Wertformanalyse entwickelt ist. ,,Aber nur die gesellschaftliche That kann eine bestimmte Waare zum allgemeinen Aequivalent machen. Die gesellschaftliche Action aller andern Waaren schlie\u00dft daher eine bestimmte Waare aus, worin sie allseitig ihre Werthe darstellen. Dadurch wird die Naturalform dieser Waare gesellschaftlich g\u00fcltige Aequivalentform. Allgemeine Aequivalent zu sein wird durch den gesellschaftlichen Proze\u00df zur specifsch gesellschaftlichen Funktion der ausgeschlossenen Waare. So wird sie -Geld.\u00a0\u00bb30 Kurz gesagt, was wirklich eine besondere Ware, durch ihre tats\u00e4chliche Ausschlie\u00dfung aus der Warenwelt, zum Geld macht, ist die gemeinschaftliche Tat der Warenbesitzer, und was diese Tat notwendig macht, sind der Widerspruch desAustauschprozesses und die Notwendigkeit seiner Vermittlung.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Analyse der Ware, die die Aufgabe des 1. Kapitels bildet, wird durch die Analyse der Form, worin das Arbeitsprodukt als Ware erscheint, durchgef\u00fchrt. Und solange es sich um die Form selbst handelt, ist die Ware noch nicht in Bewegung. We\u00adder als Gebrauchswert noch als Wert kommt die Realisierung der Ware in Frage, ebensowenig das Verh\u00e4ltnis des Widerspruchs der zweifachen Realisierungen der selben Ware, also die Notwendigkeit des Geldes als Vermittler dieses Widerspruchs. Um dies alles dreht es sich erst im Austauschproze\u00df, wo sich die Ware als unmittelbare Einheit von Gebrauchswert und Wert in Bewegung setzt, also im n\u00e4chsten,2. Kapitel. Erst hier wird die Frage gestellt, wodurch Geld, allgemeines \u00c4quivalent, notwendig gemacht wird und wirklich gebildet wird, und darauf wird geantwortet: Gerade der immanente Widerspruch der Ware als Produkt der n\u00fctzlichen Privatarbeit und zugleich Verk\u00f6rperung abstrakt menschlicher Arbeit ist Antrieb der Entwicklung der Wertform, die die selbst\u00e4ndige Form des Werts st\u00e4ndig verfolgt und den Widerspruch erzeugt durch die gesellschaftliche Aktion der Waren im Austauschproze\u00df, also durch die gesellschaftliche Tat der Warenbesitzer &#8211; den Geldkristall.<\/p>\n<p align=\"justify\">Darin, die Entwicklung des Widerspruchs im Austauschproze\u00df zu verfolgen und die Notwendigkeit der Bildung des Geldes als seines Vermittlers aufzukl\u00e4ren, ist die Austauschproze\u00dfanalyse also von der Wertformanalyse deutlich unterschieden. Mit anderen Worten wird in diesem 2. Kapitel er\u00f6rtert, wodurch eine besondere Ware Gold\/Geld wird und daher die Ware \u00fcberhaupt die Preisform annimmt &#8211; kurzum, wodurch Ware Geld ist.<\/p>\n<h2 align=\"justify\">Fragestellung von Marx \u00fcber die Entstehung des Geldes<\/h2>\n<p align=\"justify\">Marx analysiert in allen drei Teilen im 1.Abschnitt: Wertform-, Fetischismus- und Austauschproze\u00dfanalyse, die Geldform der Ware, namentlich ihre Preisform, also ,,Ware = Geld\u00a0\u00bb, die auf der Oberfl\u00e4che der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft erscheint, aber jeweils unter einem verschiedenen Gesichtspunkt. Die Wertformanalyse kl\u00e4rt auf, wie der Wert der Ware im Gebrauchswert einer anderen Ware, am Ende in Geld, ausgedr\u00fcckt wird; die Fetischismusanalyse kl\u00e4rt auf, warum die Arbeit im Warenwert, und damit zugleich, warum der Warenwert im Gebrauchswert einer anderen Ware, am Ende in Geld ausgedr\u00fcckt werden mu\u00df; die Austauschproze\u00dfanalyse kl\u00e4rt auf, durch welche Umst\u00e4nde die Geldbildung notwendig wird und durch welche Praxis es gebildet wird.31<\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn so die Wertformanalyse nach dem ,,Wie\u00a0\u00bb der Tatsache, da\u00df Ware Geld ist, die Fetischismusanalyse nach ihrem ,,Warum\u00a0\u00bb und die Austauschproze\u00dfanalyse nach ihrem ,,Wodurch\u00a0\u00bb fragt, k\u00f6nnte man sagen, da\u00df uns gerade der am Anfang zitierte Satz im 2. Kapitel diese drei deutlich zu unterscheidenden Fragen \u00fcber die Entstehung des Geldes erkennen l\u00e4\u00dft, &#8211; und zwar in der Reihenfolge, wie sie Marx im ,,Kapital\u00a0\u00bb er\u00f6rterte.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<p align=\"justify\">\n<p align=\"justify\">1 Zur Ansicht von Kuruma \u00fcber Geldbildung und Geld \u00fcberhaupt siehe ,,Wertform- und Austauschproze\u00dfanalyse\u00a0\u00bb, Tokyo 1957 &lt;jap.&gt;. &#8211; ,,Marx-Lexikon zur politischen \u00d6konomie\u00a0\u00bb, Bd.11-15, Geld I-V, Tokyo 1979-1985 (dt.\/jap.). &#8211; ,,Zum Geld\u00a0\u00bb, Tokyo 1979 &lt;jap.&gt;. &#8211; Siehe auch Masao Oguro: Zur theoretischen Bedeutung der ,,Wertform\u00a0\u00bb im ,,Kapital\u00a0\u00bb von Karl Marx In: Arbeitsbl\u00e4tter zur Marx-Engels-Forschung, Heft 18, Halle (5.) 1986.<\/p>\n<p align=\"justify\">2Karl Marx; Das Kapital. Erster Band. Hamburg 1867. In: MEGA2 ll\/5,S.58 (im folgenden wird auf den MEGA-Band II\/5 verwiesen). &#8211; Karl Marx: Das Kapital. Erster Band. Hamburg 1872. In: MEGA2 11\/6, S.120 (im folgenden wird auf den MEGA-Band II\/6 verwiesen); &#8211; (Karl Marx: Das Kapital. Erster Band. In; MEW, Bd. 23, S.107 (In Klammern folgt jeweils der Hinweis auf den MEW-Band 23).<\/p>\n<p align=\"justify\">3Siehe MEGA2 II\/6,S.81 (MEW, Bd. 23,S.62).<\/p>\n<p align=\"justify\">4 Siehe MEGA2 II\/5, S.32. &#8211; MEGA2 11\/6, S.12. &#8211; MEGA2 11\/6, S.83 (MEW, Bd. 23, S.65). Siehe auch MEGA2 II\/6,S.28.<\/p>\n<p align=\"justify\">5MEGA2 II\/6,S.20121. &#8211; Siehe ebenda, S.90 (MEW, Bd. 23, S.72).<\/p>\n<p align=\"justify\">6MEGA2 II\/6, S.13. &#8211; Siehe ebenda, S.85 (MEW, Bd. 23,S.67).<\/p>\n<p align=\"justify\">7MEGA2 II\/5, S.32.<\/p>\n<p align=\"justify\">8MEGA2 II\/5,S.626. &#8211; Siehe MEGA2 II\/6,S.81 (MEW, Bd.23, S.63).<\/p>\n<p align=\"justify\">9MEGA2II\/5,S.31.<\/p>\n<p align=\"justify\">10Ebenda, S.32.<\/p>\n<p align=\"justify\">11Ebenda,S.29.<\/p>\n<p align=\"justify\">12Ebenda, S.42.<\/p>\n<p align=\"justify\">13Ebenda, S.626. &#8211; Siehe MEGA2 II\/6, S.81 (MEW, Bd. 23, S.63).<\/p>\n<p align=\"justify\">14MEGA2 II\/5,S.12.<\/p>\n<p align=\"justify\">15Ebenda,S.649.<\/p>\n<p align=\"justify\">16MEGA2 II\/6,S.102 (MEW, Bd. 23,S.85).<\/p>\n<p align=\"justify\">17Ebenda, S.81 (MEW, Bd.23, S.62).<\/p>\n<p align=\"justify\">18Ebenda, S.110\/111. &#8211; Siehe MEGA2 II\/5,S.48\/49 (MEW, Bd. 23,S.94\/95).<\/p>\n<p align=\"justify\">19Siehe MEGA2 11\/6, S.111. &#8211; Siehe MEGA2 11\/5, S.43\/44 (MEW, Bd. 23, S.95).<\/p>\n<p align=\"justify\">20MEGA2 11\/5, S.43.<\/p>\n<p align=\"justify\">21Ebenda, S.59. &#8211; Siehe MEGA2 II\/6, S.121\/122 (MEW, Bd. 23,S.109).<\/p>\n<p align=\"justify\">22MEGA2 11\/6, S.106\/107 (MEW, Bd.23, S.90).<\/p>\n<p align=\"justify\">23Karl Marx: Zur Kritik der politischen \u00d6konomie (Manuskript 1861-18631. In: MEGA2 11\/3.4, S.1324.<\/p>\n<p align=\"justify\">24Siehe MEGA2 II\/5,S.41\/42.<\/p>\n<p align=\"justify\">25Ebenda,S.637.<\/p>\n<p align=\"justify\">26Siehe ebenda, S.58\/59.<\/p>\n<p align=\"justify\">27Siehe MFGA2 II\/6,S.120\/121 (MEW, Bd. 23,S.107\/108).<\/p>\n<p align=\"justify\">28MEGA2 1115, S. 53. &#8211; Siehe MEGA2 11\/6,S.115 (MEW, Bd. 23,S.101).<\/p>\n<p align=\"justify\">29Ebenda.<\/p>\n<p align=\"justify\">30Ebenda.<\/p>\n<p align=\"justify\">31Siehe die \u00dcberschriften des 1.Abschnitts im Bd.11 des obengenannten ,,Marx\u00adLexikons\u00a0\u00bb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teinosuke Otani, (Beitr\u00e4ge zur Marx Engels Forschung 27\/1989), Das Problem der Geldbildung und seine L\u00f6sung im ,,Kapital\u201c Bei der Untersuchung der Marxschen \u00dcberarbeitung des ersten Bandes des Kapitals\u00a0\u00bb ist auch die Frage in den Mittelpunkt der Diskussion ger\u00fcckt, in welcher &hellip; <a href=\"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/?p=1973\">Continuer la lecture <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14481,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35,6,10,168,32],"tags":[],"class_list":["post-1973","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-articles","category-bibliotheque-de","category-capital","category-theorie-de-la-forme-valeur","category-theorie-marxiste"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14481"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1973"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1973\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1976,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1973\/revisions\/1976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/liremarx.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}