Zu viel Produktion. Postones Neuinterpretation der Marxschen Theorie leistet eine kategoriale Kritik mit Defiziten, Michael Heinrich
in: Jungle World 29, 7. Juli 2004
Moishe Postone hat ein gewichtiges Werk zu zentralen, kategorialen Fragen der Marxschen Ökonomiekritik vorgelegt. Dabei handelt es sich keineswegs um eine bloß akademische Übung. Fluchtpunkt auch noch seiner abstraktesten Erörterungen ist die Frage, wie die Umbrüche des gegenwärtigen Kapitalismus zu analysieren sind.
Postones Kritik richtet sich zunächst gegen den „traditionellen“, in der Arbeiterbewegung vorherrschenden Marxismus, für den Ausbeutung, Klassenherrschaft und vor allem eine positiv verstandene proletarische Arbeit, die, vom Kapital unterdrückt, sich im Sozialismus endlich verwirklichen sollte, zentrale Bezugspunkte waren. Dieser Marxismus sei nicht nur für die Analyse ungeeignet, auch dessen Sozialismuskonzeption, die lediglich auf eine Veränderung der Eigentumsverhältnisse zielte, nicht aber auf eine grundlegende Umwälzung der Produktionsweise, biete keine wirklich emanzipatorische Perspektive.
in: trend onlinezeitung 09/04
David Ricardo, Karl Marx et l’antagonisme nécessaire des intérêts de classe, Mathieu-Joffre Lainé, 2017
Article paru sur le site 

The global economic crisis and recession that began in 2008 had at least one unexpected outcome: a surge in sales of Karl Marx’s Capital.
Humanité générique et travail aliéné dans les manuscrits de 1844”, par Philippe Touchet
Dans cette intervention, Laurent Boronian présente ces manuscrits de Marx qui marquent un tournant dans l’évolution de ses travaux économiques. En revenant sur les enjeux autant épistémologiques, traductologiques que politiques, Laurent Boronian offre un aperçu de la densité et de la spécificité des écrits préparatoires aux livre III du Capital.
Pour une théorie matérialiste du racisme (2h)